Streifenbeamte treffen Streifentiere: Fünf Polizeistreifen und ein Clown verfolgen zwei Zebras

1. März 2018 um 9:40 Uhr

Streifenbeamte treffen Streifentiere: Fünf Polizeistreifen und ein Clown verfolgen zwei Zebras

Bild: Polizeipräsidium Rheinpfalz

Nein uns ist die Kälte der letzten Tage nicht zu Kopf gestiegen. 😉 Das Einfangen von Tieren ist bei der Polizei durchaus keine Seltenheit und doch kommt es ab und zu vor, dass auch nicht “übliche” Tiere ihren Platz in den Polizeimeldungen finden und zum Staunen führen.

Am gestrigen Mittwoch kam es in Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) zu einer doch recht ungewöhnlichen Verfolgung von zwei ausgebüxten Vierbeinern. Im Stadtteil Edigheim meldeten Anwohner, dass zwei Zebras in der Umgebung umherlaufen. Kurz darauf wurde bekannt, dass sich in der Nähe ein Zirkus befindet und die Tiere offenbar einen kleinen Ausflug geplant und durchgeführt haben.

Mit fünf Streifenwagen aus der Polizeiinspektion Ludwigshafen und der Polizeiinspektion Frankenthal machten sich die Kollegen auf die Suche nach den zwei “Streifentieren”. Allerdings wurden nicht zuerst die Zebras von den Kollegen entdeckt, sondern ein Mitarbeiter des Zirkus in Form eines Clowns, der ebenfalls auf der Suche nach den zwei Ausreißern war.

Wir wissen leider nicht, was in dem Moment in den Kollegen vorging, nachdem sie die Suchmeldung erhielten und dann einen Clown erblickten. Eventuell lautete der Funkspruch von der Einsatzzentrale an die Streifen so: “Zacharias Emil Berta Richard Anton, Zebra, sie haben richtig gehört” 😀

Dennoch gelang es gemeinsam mit dem Clown bei der “Safari” die Fährte aufzunehmen und die Tiere im Bereich eines Weihers aufzuspüren, wo sie in aller Ruhe am Grasen waren.

Zitat der Kollegen auf Twitter:

Wir konnten uns ein Schmunzeln bei der Meldung nicht verkneifen. Ausgebüxte Zebras einfangen und dann noch einem Clown begegnen. Wie oft sich die Kollegen wohl die Augen gerieben haben oder doch schnell die warme Mütze bei der Kälte aufgesetzt haben? 😀

Trotzdem gute Arbeit und es gab zum Glück bei dem Ausflug keinerlei Schäden an Mensch und Tier und somit konnten die beiden Tiere wieder unversehrt zu ihren Besitzern zurück gebracht werden.

Und bevor einige sich sicherlich in den Kommentaren ärgern werden, dass solche Tiere nichts in einem Zirkus zu suchen haben, liegt dies nicht in der Verantwortung der Polizei. Die Aufgabe der Kollegen vor Ort war es lediglich Gefahren abzuwehren und die Tiere zu dem Besitzer zurückzubringen, was mithilfe des Clowns auch gelungen ist. 🙂