Wasserschutzpolizei und Feuerwehr retten Hund vor dem Erfrierungstod auf einem Schiff

6. März 2018 um 09:37 Uhr

Wasserschutzpolizei und Feuerwehr retten Hund vor dem Erfrierungstod auf einem Schiff

Bild: Polizei Duisburg

Am vergangenen Samstag entdeckte ein Passant am Rheinhafen Niehl (Nordrhein-Westfalen) einen Golden Retriever, der bei Minusgraden auf einem Schiff in einer Hundehütte lag und sich offenbar in einem schlechten Zustand befand.

Nachdem die Kollegen der Wasserschutzpolizei eintrafen, fanden sie den Hund vor, der bereits aufgrund der starken Kälte mit seinem Fell am Schiffsboden festgefroren war und sich nicht mehr bewegen konnte. Von den Besitzern des Tieres war niemand anzutreffen und so alarmierten die Beamten daraufhin die Feuerwehr, die den Golden Retriever aus der Hütte befreite. Mithilfe eines Transportkorbes und einem Kran, brachten sie den Hund an Land und wärmten ihn mit einer Decke.

Zur Zeit hat der Vierbeiner einen warmen Platz in einem Tierheim gefunden und kann sich von seinen Strapazen erholen. Gegen die Besitzer, die den Hund in diesem Zustand und bei der Kälte alleine ließen, haben die eingesetzten Beamten Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet.

Wir hoffen, dass sich der Hund wieder vollständig erholt und keine bleibenden Schäden davontragen wird!