Als kein anderes Mittel wirkte: Polizeihund “Elgur” biss zu

20. April 2018 um 11:54 Uhr

Als kein anderes Mittel wirkte: Polizeihund "Elgur" biss zu

Bild: Polizei Duisburg

Getreu dem Polizeihundemotto “Ich schütze die Meinen” kam es am Mittwoch Abend zum Einsatz eines Diensthundes, der, als alle anderen Mittel versagten, beherzt zubiss und damit die Lage bereinigte.

Eigentlich kam es zu einem Routineeinsatz wegen einer Streitigkeit, dessen Ursache bislang im Dunkeln lag. Ein Mann stritt mit einem Fahrzeughalter und als der Störenfried auch noch gegen dessen Wagen trat, wurde die Polizei in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) gegen 21 Uhr alarmiert.

Die eingesetzten Polizisten versuchten auch mit Engelszungen den Randalierer zu beruhigen. Doch all die Worte taugten nichts, der Mann reagierte auch gegenüber den Beamten aggressiv. Sogar Pfefferspray und Schlagstock wurden eingesetzt, doch der Erfolg war gleich Null. Der Mann war außer Rand und Band.

Nun kam, da alle milderen Mittel erfolglos angewandt wurden, der ebenfalls vor Ort befindliche Diensthund zu Einsatz. Elgur, so der Name von Kollege Fellnase, tat, wie ihm aufgetragen und biss beherzt zu. Die Folge waren Bisswunden beim Störer an Händen und Armen. Doch die zeigten ihre Wirkung. Der 40-Jährige konnte überwältigt werden.

Er kam zur ambulanten Behandlung seiner Bisswunden in ein Krankenhaus und wurde anschließend in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Ermittelt wird gegen ihn wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung. Auf Seiten der Polizei gab es offenbar keine Verletzten.

Braucht es mehr Beweise, dass unsere vierbeinigen Kollegen unersetzlich sind?!