Genug ist genug! Zum dritten Mal in einer Woche wurden Polizeifahrzeuge mit Steinen beworfen – nun gab es Verletzte

4. April 2018 at 20:40

Genug ist genug! Zum dritten Mal in einer Woche wurden Polizeifahrzeuge mit Steinen beworfen - nun gab es Verletzte

Bild: GdP – Bündnis 2018 via Facebook

Die Polizei Berlin hat ein massives Problem mit den Linksextremisten. Nicht zum ersten Mal wurden Polizisten oder Polizeifahrzeuge angegriffen, nicht zum ersten Mal gab und gibt es Verletzte. Doch momentan häufen sich die Angriffe und angesichts dieser ganz offensichtlichen Attacken auf die Vertreter des Staates, uns Polizisten, wird es langsam Zeit, dass sich etwas ändert, denn:

Genug ist genug!

In der Nacht zum 30. März wurde ein Gruppenwagen der Polizei von Unbekannten attackiert. Als die Polizisten die Liebigstr. entlang fuhren, vernahmen die Beamten einen Schlag auf dem Dach. Bei der anschließenden Nachschau stellten die Polizisten drei Steine fest, die neben dem Gruppenwagen lagen. Verletzte wurde niemand.

In der Nacht zum Ostermontag, 2. April, stellten Zeugen Personen auf einem Dach an der Kreuzung Rigaer Str. Ecke Liebigstr. fest. Kurz darauf wurden zwei Polizeifahrzeug einer Einsatzhundertschaft mit 30 Pflastersteinen beworfen.

Um dem weiteren Steinregen von oben zu entkommen, mussten die Polizisten den Rückzug antreten und verließen mit ihren Fahrzeugen den Kreuzungsbereich. Die Einsatzwagen wurden an mehreren Stellen beschädigt, ebenso vier weitere Fahrzeuge von unbeteiligten Privatpersonen. Verletzt wurde niemand. Auch hier konnten die Täter im Schutze der Nacht flüchten.

In der vergangenen Nacht wurde ein Polizeifahrzeug des Abschnitts 51 mit einem unbekannten Gegenstand attackiert. Als die Beamten die Rigaer Str. entlang fuhren, schlug plötzlich etwas in der Frontscheibe ein (siehe Bild). Auch hier mussten die Polizisten den Rückzug antreten um sich in Sicherheit zu bringen.

Mit starken Kräften einer Einsatzhundertschaft kamen die Polizisten zurück und suchten den Tatort nach Beweisen ab. Weder Täter, noch Tatwerkzeug konnten aufgefunden werden.

Die Frontscheibe hatte durch die Wucht des Aufpralls derart gesplittert, dass die Streifenwagenbesatzung vom Dienst abtreten und sich in medizinische Behandlung begeben musste. Dort wurden Glasplitter aus Nase und Ohren entfernt.

Seit der Äußerung der ehemaligen Familienministerin Manuela Schwesig wissen wir, der “Linksextremismus ist ein aufgebauschtes Problem”. Nein, ist er nicht! Die Tatorte liegen jeweils in unmittelbarer Nähe der Hochburg der Linksextremen in Berlin, der Rigaer Str. 94.

Und wer aufmerksam gelesen hat, wird feststellen müssen, dass die Täter erst das stabile Dach der Gruppenwagen attackierten und nun die Frontscheibe eines Streifenwagens. Den linken Täter ist ganz offenbar egal, wen oder was sie treffen. Ihnen ist völlig schnuppe, nein sie legen es sogar darauf an, dass die Polizeifahrzeuge besetzt sind.

Sie könnten ihren Hass auf den Staat und dessen Vertreter an unbesetzten Polizeifahrzeugen auslassen. Dann wäre die Gefahr, jemanden zu verletzten, wesentlich geringer. Aber dieses Klientel sucht sich die besetzten Polizeifahrzeuge aus, um Hass, Gewalt und verblendete Ideologie auszuleben. Die Folgen sind ihnen völlig egal, denn sie hassen den Staat und damit auch dessen Vertreter, uns Polizisten.

Teilweise sind die Polizeifahrzeuge in den entsprechenden Abschnitten mit Splitterschutzfolie ausgerüstet. Dies ist eine Folge der gezielten Angriffe auf die Streifenwagen. Doch diese Aus- bzw. Umrüstung verläuft schleppend. Zunächst sollten nur Neufahrzeuge damit ausgestattet werden, bis Kollegen, die in einem älteren Streifenwagen unterwegs waren, verletzt wurden.

Dies betraf bislang jedoch die Seitenscheiben der Fahrzeuge. Nun folgt also der Angriff frontal über die ungeschützte Frontscheibe. Man passt sich an.

Eine Gewerkschaft fordert nun als Folge aus diesen Angriffen, auch die Frontscheiben mit Splitterschutzfolie auszurüsten und den Kollegen zusätzlich eine Gefahrenzulage auszuzahlen. Doch das halten wir für zu kurz gedacht, das werkelt an den Folgen herum, ohne die Ursache anzugehen.

Es wird endlich Zeit, dass dieser linke Terror geächtet und mit Nachdruck verfolgt wird. Es reicht eben nicht, die Kollegen sich selbst zu überlassen und immer wieder diesen Angriffen auszusetzen. Der Staat muss hier Stärke zeige und mit Nachdruck handeln, doch das kann die Polizei nur mit Unterstützung der Politik und der Justiz.

Am Gründonnerstag nahm die Polizei Berlin in der Nähe der Rigaer Str. einen Mann fest, der per Haftbefehl gesucht wurde. Hierzu musste die Rigaer Str. abgeriegelt werden, da man weiß, wie die linke Szene auf die Polizei reagiert. Es waren 350 (in Worten: dreihundertfünfzig) Polizisten im Einsatz, um diese eine Person festnehmen zu können.

Ein aufgebauschtes Problem, Frau Schwesig?! Liebend gerne hätten die Kollegen sie zum Einsatz gebeten, dessen sind wir uns sicher. Und dann hätten sie in Uniform und Schutzausrüstung, also mit allem, was ein Berliner Polizist so an dienstlicher Ausstattung (natürlich ohne das, was die Kollegen aus Gründen der Eigensicherung sich selbst zulegen) trägt, an forderster Front den Einsatz verfolgen können. Und nicht nur diesen, sondern jeden Einsatz in der Rigaer Str. Danach reden wir noch einmal darüber.

Linksextremismus wirksam bekämpfen, denn er ist von der Ideologie nicht besser als der Rechtsextremismus, aber er ist offen brutaler!

Genug ist genug! Es wird Zeit, dass sich etwas ändert!