Gedenktag für alle im Dienst gestorbenen Polizisten/innen HEUTE

19. Mai 2018 um 0:26 Uhr

Gedenktag
Traurigkeit, Bestürzung, Hilflosigkeit – das ist es, was wir verspüren, wenn eine Kollegin oder ein Kollege im Dienst für die Allgemeinheit sein höchstes Gut geben musste: das Leben.

Was ist wertvoller als das Leben selbst? Doch immer wieder sind Polizisten/innen Opfer einer Gewalttat oder eines Unfalles, bei dem sie lebensgefährliche oder gar tödliche Verletzungen erleiden. Und nicht selten sind es junge Menschen, Menschen in Uniform, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatten. Wir erinnern an Isabelle Rinner (Hessen) und Yvonne Nienhaus (Nordrhein-Westfalen), die Ende vergangenen Jahres durch einen Unfall bzw. durch Vorsatz im Alter von 23 und 25 Jahren sterben mussten.

Wie ein Kollege es treffend formulierte:

“Wir sind nicht nur Kollegen, wir sind eine Familie!

Jeden Tag gehen wir auf die Straßen, in die Einsatzzentralen, um für die Bürger dieses Landes da zu sein.

Wir ziehen alle dieselbe Uniform an.
Wir ziehen alle dieselben Stiefel an.
Wir kämpfen jeden Tag für dasselbe Ziel.”

Und so trauern wir auch gemeinsam, wenn eine Kollegin oder ein Kollege sterben musste. Doch ein zentraler Gedenktag für im Dienst getötete Polizisten/innen fehlt. Wir möchten zwar nicht ein solches Gedenken, wie es das in anderen Ländern bereits seit Jahren gibt, einfach adaptieren.

Deswegen möchten wir heute erstmals unsere Gedenktag für alle im Dienst gestorbenen Polizisten/innen im deutschsprachigen Raum begehen und euch bitten, an UNSEREM Gedenktag mitzuwirken. Wenn ihr Ideen habt, Texte (in Versform, Geschichten, Gedanken) zu diesem Thema, selbst erstellte Bilder oder Fotos, dann lasst sie uns zukommen und wir werden diesen Gedenktag im Zeichen dieses ehrenvollen Gedenkens gemeinsam zelebrieren.

Damit die verstorbenen Kolleginnen und Kollegen unvergessen bleiben! ⚫⚫