Genug ist genug! Linker Mob verängstigt Polizistenfamilie

20. Mai 2018 um 20:09 Uhr

Genug ist genug! Linker Mob verängstigt PolizistenfamilieEs ist ein ungeheuerlicher Vorgang, der da am Abend des vergangenen Freitag stattfand. Und zum wiederholten Male muss die Polizei konstatieren, dass es sich um eine “neue Qualität der Gewalt gegenüber der Polizei” handele. Die Frage ist nur, wie oft diese Feststellung noch erfolgen muss und wie oft noch die Gewaltschraube fester von diesen Extremisten angedreht wird, bis sich endlich etwas ändert!

Ein Mob von rund 60 Linksextremisten hatten das Privatgrundstück eines Polizisten in der Samtgemeinde Elbtalaue (Niedersachsen) regelrecht heimgesucht, Transparente angebracht, Vermummung angelegt und lautstark Stimmungsmache gegen die Polizistenfamlie krakeelt.

Scheinbar ging der Mob davon aus, dass die Polizeikräfte, die wegen einer Demonstration im nahen Gorleben eingesetzt waren, dort auch gebunden waren und nutzten die Gelegenheit, die Familie des Polizisten einzuschüchtern und zu bedrängen, sie regelrecht zu verängstigen.

Doch die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an und konnte noch in der Nähe die rund 60 Linksextremisten festsetzen und kontrollieren. Wie sich zeigte, kam der Mob aus der “regionalen sowie überörtlichen linken Szene”. Nach einer Gefahrenprognose wurden verschiedene Personen aus dem Mob in Gewahrsam genommen, alle anderen erhielten einen regionalen Platzverweis. Es wird nun wegen Landfriedensbruch, Verstoß gegen das Versammlungsgesetz, Hausfriedensbruch, Bedrohung, Beleidigung, Diebstahl und Widerstand gegen Polizeivollzugbeamte ermittelt.

Es wird vermutet, dass diese Aktion der linken Szene auf einen Polizeieinsatz im Februar dieses Jahres zurück gehen könnte. Damals hatte eine Spezialeinheit ein an einem Gasthof und Treffpunkt der Linksradikalen in Meuchefitz angebrachtes Banner der kurdischen Miliz YPG abgenommen und sichergestellt. Der Polizeieinsatz wurde als umstritten eingeschätzt und führte zu einer Protestkundgebung in Lüchow.

Der Polizist, dessen Familie hier eingeschüchtert werden sollte, gehörte zum damaligen Einsatzteam in Meuchefitz, da er für die Abteilung Staatsschutz tätig ist. Nach diesem Einsatz waren der Name und die Anschrift des Polizisten auf linksextremen Internetseiten veröffentlicht worden. Zum Zeitpunkt dieses feigen Angriffs auf das Privatleben des Polizisten war dessen Familie alleine zu hause.

Polizeispecher Kai Richter stellt fest:

“Die Polizei in der Region verurteilt die Aggressionen und Einschüchterungsversuche zum Nachteil unserer Polizeibeamten und ihrer Familien auf das Schärfste. Mit dem gezielten “Angriff” auf personifizierte Polizeibeamte als Privatpersonen und ihrer Familien wurde in der Region eine neue Dimension der Gewalt gegen Polizeibeamte erreicht. Dieser gilt es gesamtgesellschaftlich entgegenzutreten und mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zu verfolgen.”

Auch der niedersächsische Innenminister Pistorius äußerte sich entsetzt über diesen Vorfall. Wenn Linksautonome Name und Adresse eines Polizisten im Internet veröffentlichen und seine Familie bedrohen, dann sei das eine unfassbare Grenzüberschreitung.

Genug ist genug!

Genug der leeren Worthülsen, die temporär Bestürzung ausdrücken, dann aber alles tatenlos hinnehmen und zur Tagesordnung übergehen. Es wird Zeit, dass sich endlich etwas ändert und die Linksextremisten nicht mehr als zu belächelndes “aufgebauschtes Problem” angesehen werden. So lange maßgebliche Politiker nicht erkennen (wollen), was hier an Gewaltpotential vorhanden ist, das vor keinen Regeln, vor keinen Grenzen halt macht, ist es zu spät für eine Reaktion.

Die linke Gewalt muss politisch, juristisch und gesellschaftlich verfolgt, verurteilt und ausgegrenzt werden! Man kann sich kaum ausdenken, wie der Familie nun zumute sein muss…