“Können sie nicht vielleicht…”: Ungewöhnlich Bitte eines Verkehrssünders

2. Mai 2018 um 15:00 Uhr

"Können sie nicht vielleicht...": Ungewöhnlich Bitte eines VerkehrssündersWenn es um das Bußgeld, Punkte oder sogar ein Fahrverbot geht, sind manche Verkehrssünder recht erfinderisch, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Dass ein Temposünder jedoch mit einer Idee wieder zurück zur Messstelle kommt und die Lösung für sein Übel gleich mitbringt ist dann doch ungewöhnlich.

Am vergangenen Wochenende führten Polizisten der Wache Overath/Rösrath (Nordrhein-Westfalen) eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Mit ihrem Lasermessgerät standen sie in der Friedrich-Ebert-Straße und zeigten Temposündern ihre Grenzen auf.

Ein 24-jähriger Kürtener wurde mit fast 50 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit von 70 km/h gemessen und war damit Spitzenreiter – ein eher trauriger Rekord. Dies bedeutete für ihn nicht nur ein saftiges Bußgeld, sondern auch Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot. Die Beamten nahmen seine Personalien auf und ließen ihn dann wieder weiter fahren. Alles weitere sollte auf dem Postweg geschehen.

Den weiteren ungewöhnlichen Verlauf hält der Polizeibericht wie folgt fest:

“Später kehrte der 24-Jährige zur Messstelle zurück und fragte, ob man nicht seine Freundin als Fahrzeugführerin in die Anzeige eintragen könne. Seine Freundin hätte er jetzt auch dabei. Die Polizisten staunten nicht schlecht und lehnten natürlich die kuriose Bitte des Kürteners freundlich aber bestimmt ab.”

Wer rast sollte auch die Verantwortung dafür übernehmen!