Polizisten retten Kater Charlie aus dem Gleisbett, anschließend folgte ein Vieraugengespräch mit dem Polizeichef

11. Mai 2018 um 11:43 Uhr

Polizisten retten Kater Charlie aus dem Gleisbett, anschließend folgte ein Vieraugengespräch mit dem Polizeichef

Bild: Bundespolizei Baden-Württemberg via Twitter

Bitte Platz nehmen! Diensthund war gestern, Polizeikatze ist heute? Kater Charlie musste zum Personalführungsgespräch.” So leiteten unsere Kollegen die folgende Geschichte auf Twitter ein. Denn am Mittwochmorgen löste Kater “Charlie” einen Polizeieinsatz der Bundespolizei Heilbronn (Baden-Württemberg) aus, da er immer wieder auf die Gleise lief.

Gegen 6:30 Uhr meldeten besorgte Reisende einen Kater der immer wieder zwischen der Stadtbahnhaltestelle, der Bäckerei in der Bahnhofshalle und den Gleisen hin und her lief.

Da dies für “Charlie”, wie die Kollegen den gemütlichen Kater nannten, sehr gefährlich werden konnte, rückten die Beamten aus und kümmerten sich um die Samtpfote.

Auf dem Revier durfte die wohlgenährte Kater auf dem Chefsessel Platz nehmen. Dieter Natterer führte dann ein Vieraugengespräch, aber es ging nicht um die Einstellung als Polizeikatze, sondern der Kollege klärte den gemütlichen Kater darüber auf, dass auch für Vierbeiner der Aufenthalt auf den Gleisen verboten ist und das dies auch überaus gefährlich ist.

Schlussendlich blieb es bei einer Ermahnung für ihn. Erfreulicherweise war Kater Charlie gechipt, sodass der Tiernotdienst schnell seine Besitzerin ausfindig machen konnte. Die Wartezeit bis ihn seine Besitzerin abholte verbrachte Charlie entspannt auf dem Chefsessel bei einer kühlen Schale Wasser.