Sprung ins kalte Wasser: Lebensrettung aus Fluss erfolgreich

3. Mai 2018 um 11:53 Uhr

Sprung ins kalte Wasser: Lebensrettung aus Fluss erfolgreichViele Filmepen haben ihren Ursprung in wahren Begebenheiten, denn nichts ist vielfältiger als das leben selbst. So werden Teile der folgenden (realen) Geschichte, geschehen am vergangenen Dienstag in Trier (Rheinland-Pfalz), an solche Filme erinnern. Nur ist der folgende Vorfall tatsächlich so geschehen, nackte Wahrheit und tragisch zugleich.

Am Dienstagabend gegen 23:30 Uhr meldete ein Zeuge eine in der Mosel treibende Person. Sofort machten sich die Beamten der Polizei Trier und die ebenfalls alarmierte Feuerwehr auf die Suche und konnten die Person unterhalb der Römerbrücke ausfindig machen.

Parallel dazu begab sich die Berufsfeuerwehr mit einem Rettungsboot auf die Mosel. Schweres Gerät zum Ausleuchten des Einsatzortes kam ebenfalls zum Einsatz. Die Polizisten konnten Kontakt zu dem Mann aufnehmen, doch dieser drohte mittlerweile abzutreiben.

Kurzentschlossen legten die Kollegen einen Teil ihrer Uniform ab, übergaben die Dienstwaffen an ihre Kollegen und sprangen bei 4,5°C Außentemperatur in den kalten Fluss. Nach circa 60 bis 70 Metern erreichten sie den hilflosen Mann und konnten ihn bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit dem Rettungsboot festhalten.

Der 27-Jährige und die beiden Beamten wurden durch die Kameraden der Feuerwehr ans rettende Ufer gebracht. Der junge Mann kam in ein Krankenhaus, da er sich neben der vermutlichen Unterkühlung in einer psychischen Ausnahmesituation befand.

Den Kollegen ein herzliches Dankeschön für Ihr schnelles und tapferes Eingreifen und auch den Kameraden der Feuerwehr und allen am Einsatz beteiligten Rettungskräfte sei gedankt, die hier Hand in Hand, Blaulicht übergreifend, zusammen gearbeitet haben, um ein Leben zu retten!