Leserbrief: Vielen Bürgern scheint das Verständnis für Polizeiarbeit verloren gegangen zu sein

22. Juni 2018 um 20:59 Uhr

Leserbrief: Vielen Bürgern scheint das Verständnis für Polizeiarbeit verloren gegangen zu sein

“Liebes Polizist=Mensch Team.

Für mich ist der Zeitpunkt gekommen mich einmal zu Wort zu melden.

Die Meldungen über Gewaltdelikte, Sexualdelikte jeglicher Art, als auch Messerangriffe häufen sich täglich. Und die Masse der Bürger dieses Landes kennt nur jene, welche den Weg in die großen Medien geschafft hat.

Liest man jedoch auch einmal die etwas kleineren Zeitungen und andere Medien sowie Pressemeldungen der Polizeien, wird einem erst ansatzweise bewusst, welches Ausmaß das alles mittlerweile angenommen hat.
Der Zorn wird letztlich noch dadurch gesteigert, dass jene, welche diese Art von Brutalität versuchen zu verhindern und zu verfolgen, immer häufiger selbst zum Opfer von brutalen Attacken werden.

Ich habe das Gefühl, dass vielen Bürgern das Verständnis für die Polizeiarbeit verloren gegangen ist.

Denen gegenüber die sie heute noch beleidigt haben und morgen rufen, weil bei ihnen eingebrochen wurde oder sie selbst zum Opfer eines Verbrechens geworden sind. Wie oft musste man die letzten Wochen und Monate lesen, dass Polizisten brutalster Gewalt ausgesetzt sind, ihnen die Waffe teilweise entrissen wird etc etc…

In anderen Ländern so empfinde und habe ich bereits selbst beobachtet, ist solch eine absolute Respektlosigkeit nicht zu beobachten. Zumal wir in Deutschland noch eine sehr sehr humane Polizei (egal ob Länderpolizeien oder Bundespolizei) haben.

Von dieser Art Freiheit, welche wir hier genießen, träumen die Menschen in anderen Ländern.

Mein Dank geht heute an alle Polizisten, Zöllner, Feuerwehrleute und Rettungskräfte dieses Landes heraus, welche leider mittlerweile täglich mit Attacken auf sich rechnen müssen.
Schon allein auf der Fahrt zum oder vom Dienst!!!

Es gibt noch viele Bürger in diesem Land, welche voll und ganz hinter euch stehen und eure Arbeit nicht als Hindernis sehen, sondern als notwendiges Mittel uns unsere Freiheit zu ermöglichen.

Die Menschen sollten sich dessen endlich wieder einmal bewusst werden!

Viele Grüße”

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Der Autor ist uns namentlich bekannt, er möchte jedoch anonym bleiben.