Mit brennender Zigarette eingeschlafen: Bundespolizisten retten Obdachlosen von brennender Matratze

1. Juni 2018 um 8:19 Uhr

Mit brennender Zigarette eingeschlafen: Bundespolizisten retten Obdachlosen von brennender MatratzeIn der Nacht zum Donnerstag meldete eine Zeugin starke Rauchentwicklung am Bahnhof Zoologischer Garten in Berlin. Die entsandten Bundespolizisten kamen in letzter Minute und konnten eine Mann vermutlich das Leben retten oder zumindest vor schwerer Gesundheitsgefahr bewahren.

Gegen 01:50 Uhr meldete eine Frau, dass unterhalb einer Bahnbrücke am Bahnhof Zoologischer Garten starke Rauchentwicklung zu sehen sei. Sofort machten sich Bundespolizisten auf den Weg.

Dort entdeckten sie einen obdachlosen Mann, der auf seiner brennenden Matratze tief und fest schlief. Die Beamten zogen den 30-Jährigen sofort von dem Brandherd und löschten das Feuer. Nun wurde auch der gebürtige Pole wach.

Da er mitten im Brandherd lag, wies auch seine Kleidung schon Brandlöcher auf. Umso erstaunlicher ist es, dass der Mann davon nichts mitbekommen hatte. Der Obdachlose lehnte jede ärztliche Hilfe ab und räumte ein, dass er vermutlich mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen war und so den Brand wohl selbst ausgelöst hatte.

Danke an die eingesetzten Kollegen, die hier schlimme Verletzungen vermeiden konnten. Vielen Dank auch an die Zeugin, die mit ihrer Meldung erst die Rettungsaktion möglich machte.