Schwarzfahrer auf dem Weg zum Dienst wiedererkannt: Polizisten als Rassisten beschimpft, geschlagen und die Hand gebrochen

18. Juni 2018 um 18:17 Uhr

Schwarzfahrer auf dem Weg zum Dienst wiedererkannt: Polizisten als Rassisten beschimpft, geschlagen und die Hand gebrochenBei einer Identitätsfeststellung in Hagen (Nordrhein-Westfalen) rastete ein 19-Jähriger aus Mauretanien völlig aus und brach einem Bundespolizisten den Mittelhandknochen.

Der 47-jährige Beamte befand sich auf dem Weg zum Dienst, als er im Zug einen 19-Jährigen erkannte. Dieser war am Mittwoch vom Bahnpersonal erwischt worden, als er ohne Fahrkarte den Zug nutzte. Der junge Mann aus Mauretanien konnte an dem besagten Mittwoch vor dem Kollegen, der sich an diesem Tag vom Dienst nach Hause in dem Zug befand, flüchten.

Als der Polizist den 19-Jährigen wiedererkannte, sollte dieser erneut im Hagener Hauptbahnhof kontrolliert werden. Der junge Mann nahm dies jedoch nicht so einfach hin und warf sein Gepäck auf den Boden und betitelte den Beamten als Rassisten.

Als ein weiterer Kollege zur Unterstützung kam, folgte der 19-Jährige zunächst freiwillig zur Wache. Dort wurden seine Fingerabdrücke genommen um ihn identifizieren zu können. Bei den Ermittlungen kam unter anderem heraus, dass er an der angebenen Adresse nicht mehr gemeldet ist.

Nach der Maßnahme der Kollegen durfte der junge Mann eigentlich die Wache wieder verlassen und seines Weges ziehen. Jedoch griff er plötzlich einen der Kollegen mit Faustschlägen an. Bei der nun erneuten Festnahme leistete der 19-Jährige erheblichen Widerstand und brach mit einem Kniestoß dem 47-jährigen Polizisten die Hand, als dieser den Angriff abwehren wollte.

Erst im März war der aggressive Mann aus der Haft entlassen worden. Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Beförderungserschleichung, Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

Wir wünschen unserem Kollegen schnelle und vollständige Genesung!