Verfolgung per Fahrrad, dann Festnahme: Unfallfahrer flüchtet schwimmend vor Polizei

28. Juni 2018 um 15:17 Uhr

Verfolgung per Fahrrad, dann Festnahme: Unfallfahrer flüchtet schwimmend vor PolizeiVerfolgung per Fahrrad, dann Festnahme: Unfallfahrer flüchtet schwimmend vor Polizei

Nach einem Unfall wollte ein Flüchtender kreativ sein und sprang in einen Fluss. Doch die Beamten waren kreativer.

Ein 48-Jähriger hatte am Mittwoch bei Pettstadt, Nähe Bamberg (Bayern), auf einer Bundesstraße einen Unfall gebaut, verließ seinen Kleinbus und rannte davon. Ein Zeuge beobachtete das ganze Geschehen und informierte die Polizei.

Als die Kollegen am Einsatzort eintrafen, war der Flüchtende schon in die Regnitz gesprungen und schwamm davon, teils schwimmend, teils tauchend.

Doch mit der Kreativität der Beamten hatte er nicht gerechnet. Einer der Kollegen der Verkehrspolizei Bamberg lieh sich von einem Passanten ein Fahrrad, da eine Verfolgung mit dem Streifenwagen nicht möglich war, und fuhr dem Mann hinterher. Nach etwa einem Kilometer konnte der Polizist den 48-Jährigen stellen und festnehmen.

Nur wurde auch der Grund für die ungewöhnliche Flucht klar. Beim durchgeführten Alkoholtest stellten die Beamten einen Promillewert von 1,52 fest. Den Führerschein stellten die Polizisten sicher.

Tja, notfalls springen wir auch hinterher, aber so war es definitiv die bessere Lösung und der Kollege wurde nicht nass.