Gefährlicher Einsatz: Jugendlicher läuft mit Waffe durch die Stadt und zielt damit auf eingesetzten Polizisten

11. Juli 2018 um 08:23 Uhr

Gefährlicher Einsatz: Jugendlicher läuft mit Waffe durch die Stadt und zielt damit auf eingesetzten PolizistenGlimpflich abgegangen ist am Samstagabend ein Einsatz der Augsburger Polizei. Ein Jugendlicher war von mehreren Zeugen gesehen worden wie er mit einer Waffe durch die Augsburg Innenstadt (Bayern) gelaufen war. Als die Beamten ihn entdeckten richtete dieser die Waffe auf die Beamten.

Gegen 23 Uhr informierten gleich mehrere Personen den Jugendlichen, der mit einer Schusswaffe in der Hand in Richtung Rathaus laufen würde und mit der Waffe herumfuchteln würde.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem 17-Jährigen ergab zunächst keine Hinweise auf den momentanen Aufenthaltsort. Kurze Zeit später ging ein erneuter Notruf ein, indem der Anrufer den Jugendlichen an einer Tankstelle gemeldet hatte.

Als die erste Streifenwagenbesatzung dort eintraf, richtete der junge Mann die Waffe auf die Beamten. Diese erkannten zum Glück sofort, dass es sich um eine Softairwaffe handelte. Die Kollegen nahmen dem 17-Jährigen die Waffe ab und ihn vorübergehend fest.

In die Maßnahmen mischte sich nun der 15-Jährige Freund des Festgenommenen ein und störte diese massiv. Die Beamten mussten ihn fixieren um weitere Störungen zu vermeiden. Gegen die Festnahme wehrte sich der 15-Jährige, was ihm jedoch nichts nützte.

Auch die 17-Jährige Begleiterin der zwei jungen “Männer” wurde mit auf die Dienststelle genommen. Alle drei wurden von ihren Eltern nach den erforderlichen Maßnahmen abgeholt.
Gegen den 17-Jährigen wird nun wegen Verstoß gegen das Waffengesetz, Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Diese absolut dämliche Aktion hätte sehr böse für den 17-Jährigen ausgehen können. Er kann froh sein, dass die Kollegen auf Anhieb erkannt haben, dass es sich um eine Softairwaffe handelte und damit keine unmittelbare Gefahr bestand. Das ist nämlich je nach Situation gar nicht so einfach.