Hilferuf in der Buchstabensuppe: Großeinsatz in Nudelfabrik

12. Juli 2018 um 8:22 Uhr

Hilferuf in der Buchstabensuppe: Großeinsatz in NudelfabrikZu einem Großeinsatz in einer Nudelfabrik kam es, als eine Frau beim Verspeisen ihrer Buchstabennudelsuppe einen erschütternden Hilferuf vorfand. Bei diesem Einsatz wurde länderübergreifend zusammen gearbeitet. Aufgeklärt werden konnte der Fall jedoch nicht.

Wie berichtet wird, habe eine 28-jährige Frau aus Erfurt (Thüringen) den Einsatz ins Rollen gebracht. “Ich hab gerade ganz normal meine Suppe gegessen, als plötzlich dieses Wort in meinem Löffel erschienen ist: HILFE”, berichtet die junge Frau. Und weiter: “Da wusste ich, das muss eine hilflose Chinesin oder so in einer heruntergekommenen Fabrikanlage gewesen sein. Sowas habe ich schonmal irgendwo gelesen, dass sowas passieren kann und da wollte ich einfach nicht tatenlos zusehen.”

Die Dame verständigte daraufhin die Erfurter Polizei, die auch sogleich Ermittlungen anstellte und dabei heraus fand, dass die Nudelfabrik in Heilbronn (Baden-Württemberg) ihren Sitz hat. Sofort wurden die dortigen Kollegen alarmiert und nach nur 40 Minuten rückte ein Großaufgebot der Polizei, inklusive Spezialeinsatzkommando, an.

Es stand der Verdacht auf Ausbeutung oder Freiheitsberaubung im Raum. Doch der Einsatz verlief ohne Zwischenfälle und ohne den Fall aufklären zu können. Ein Polizeisprecher berichtet: “Die Mitarbeiter bestätigten uns einzeln, dass sie sich freiwillig in der Fabrik aufhalten und für ihre Arbeit entlohnt werden.”

Der Fabrikleiter konnte sich die Sache ebenfalls nicht erklären und stellte die Vermutung in den Raum, dass es sich um den Streich eines Azubis habe handeln können. Es werde auf jeden Fall geklärt, wer Zugang zu den Buchstaben H, I, L, F und E gleichzeitig hatte.

Auch wenn die Buchstabensuppennudelbranche immer wieder Hinweise auf kryptische Nachrichten in ihren Produkten erhalte, befürchte man doch, dass dieser Vorfall einen Schatten auf die gesamte Branche werfen könnte.

Die Suppe der Hinweisgeberin aus Erfurt wird jedenfalls aktuell noch weiter untersucht. Demnach seien auch die Nachrichten “QUFASG”, “PUURZTF” und “OKWDAEHT” aufgetaucht. Ob es sich hierbei um verschlüsselte Botschaften handeln könnte ist bislang noch ungeklärt.