Studierende der Polizei spenden für regional Hochwassergeschädigte

13. Juli 2018 um 11:22 Uhr

Studierende der Polizei spenden für regional Hochwassergeschädigte

Bild: Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz

Die Polizei in Deutschland versteht sich als Bürgerpolizei. Sie ist für die Bürger und ihre Anliegen da und tritt nicht als Ordnungsmacht auf, wie man es vielleicht aus anderen Ländern kennt. So ist es für die Polizisten, die sich noch in der Ausbildung oder im Studium befinden eine Selbstverständlichkeit, sich genau für die Bürger einzusetzen, aus deren Gemeinden sie selbst teilweise stammen und die Opfer von Umweltereignissen wurden.

Sehr folgerichtig fassen es die beiden Studierendenvertreter zusammen: “Es gehört für uns zum Selbstverständnis des Polizeiberufes, Menschen in Notsituationen zu helfen.” Bezug nehmen die beiden hierbei auf Unwetterlagen in den vergangenen Wochen und Monaten. Regen, Wind und Gewitter sorgten für zahlreiche Schäden, teils auch durch Hochwasser.

Die Studierendenvertretung der Hochschule der Polizei in Rheinland-Pfalz rief daher zu einer Spendenaktion für die Hochwasseropfer auf und es kamen satte 3.000 Euro zusammen. Die Spenden stammen aus den verschiedenen Standorten der Hochschule, aber auch aus den regional zuständigen Polizeidienststellen Bitburg und Idar-Oberstein.

Zudem wurde aus Anlass der öffentlichen Vereidigung der Studierenden in Trier zu einer Sammlung während der dortigen Feierlichkeiten. Auch die Internationale Polizeiassoziation IPA beteiligte sich mit einem Obulus an der Sammlung.

Polizeikommissaranwärterin Katia Schuhmacher und Polizeikommissaranwärter Dennis Ströder übergaben ihre Schecks an die jeweiligen politischen Vertreter der betroffenen Gebietskörperschaften, damit den Betroffenen einen schnelle Hilfe zuteil werden kann und hierbei klar wird, dass die Polizei hinter ihren Bürgern steht.

Vielen Dank an jeden, der diese Aktion unterstützt hat!