Sturz in 60 Meter tiefe Schlucht: Bergrettung und Alpinpolizei können gemeinsam Hund unverletzt retten

9. Juli 2018 um 9:09 Uhr

Sturz in 60 Meter tiefe Schlucht: Bergrettung und Alpinpolizei können gemeinsam Hund unverletzt rettenEs klingt wie ein Wunder, vielleicht war auch der ein oder andere Schutzengel anwesend, doch es ist eine belegte Tatsache, dass ein Hund 60 Meter in die Tiefe stürzte und später von Bergrettung und Alpinpolizei gerettet werden konnten – und zwar unverletzt.

Am vergangenen Samstag machte sich ein Ehepaar aus Deutschland gemeinsam mit ihrem Hund auf zu einer Wanderung am Schwarzensee in St. Wolfgang (Oberösterreich). Der Urlaub in der freien Natur sollte etwas Besonderes werden und so stiegen die Urlauber über den Wirersteig, entlang an einer wasserführenden Schlucht, auf zum See.

Nachmittags, gegen 15 Uhr, wollte das Paar den gleichen Weg zurück nehmen. Ihre 14 Monate junge Hündin ließ das Paar frei neben sich her laufen. Wie es zum folgenden Unfall kam ist noch nicht ganz klar, vermutlich trat die Fellnase einen Schritt zu weit neben den schmalen, mit Seilen gesicherten, Steig und stürzte 60 Meter tief in die wasserführende schmale Schlucht.

Für das Ehepaar, 49 und 52 Jahre alt, war es völlig unmöglich, zu ihrem Hund zu gelangen oder ihn gar zu retten. So riefen sie in ihrer Not den Notruf 112 und alarmierten die Rettungskräfte.

Vier Mann der Bergrettungsortsstelle St. Wolfgang und zwei Beamte der Alpinpolizei Gmunden begaben sich sogleich an die Einsatzstelle. Sie kannten das Terrain und wussten auch einen Zugang zur Absturzstelle. In einem gemeinsamen Kraftakt war es den Rettern möglich Hündin Lotta aus der Schlucht zu befreien und für alle überraschend blieb Lotta völlig unverletzt.