An Dreistigkeit kaum zu überbieten: Unfallverursacher hinterlässt freche Botschaft

31. August 2018 um 11:18 Uhr

An Dreistigkeit kaum zu überbieten: Unfallverursacher hinterlässt freche BotschaftWas macht man, nachdem man beim Ausparken einen anderen PKW beschädigt hat? Richtig, man wartet eine gewisse Zeit, geht in das Geschäft/die Bank und lässt den Besitzer ausrufen oder man ruft die Polizei. Oder man hinterlässt einen Zettel, wie der Autofahrer im folgenden Bericht (was nicht zu empfehlen ist).

Aber lest selbst:

Eine Frau hatte ihren BMW auf einem Kundenparkplatz einer Bank in Wächtersbach (Hessen) geparkt. Als sie wieder zurück kam stellte sie eine Beschädigung im hinteren Bereich fest. Schließlich fand sie auch einen Zettel an ihrer Windschutzscheibe, der ihr aber wohl eher die Zornesröte (zurecht) ins Gesicht getrieben haben dürfte.

Eine bisher noch unbekannte Person hatte das Fahrzeug beim Ausparken beschädigt und da es wohl Zeugen dafür gab, hinterließ man einen Zettel. Jedoch standen darauf nicht die Personalien, sondern lediglich, dass man das Fahrzeug gerammt hatte und dass derjenige gerade beobachtet werde und deswegen jetzt nur so tue, als würde er seine Daten hinterlassen. Das “Sorry, schönen Abend” am Ende der Botschaft setzte der Dreistigkeit wohl noch die Krone auf.

Die Polizei Gelnhausen ermittelt nun wegen Verkehrsunfallflucht.

Und hier kommen wir noch einmal auf das Thema zu sprechen, als Unfallverursacher einfach einen Zettel am geparkten Fahrzeug zu hinterlassen und wegzufahren:

Wird der Zettel weggeweht oder von einer anderen Person weggenommen, ist ein Personalienaustausch zwecks Schadensbehebung nicht mehr möglich und man kann sich der Verkehrsunfallflucht schuldig machen. Denn es ist Pflicht jedes möglichen Unfallbeteiligten, am Unfallort zu bleiben und seine Daten anzugeben.