Diensthundeführer werden während Fußpatrouille zu Lebensrettern

21. August 2018 um 10:42 Uhr

Diensthundeführer werden während Fußpatrouille zu Lebensrettern

Bild: Landespolizeidirektion Oberösterreich

Wie wichtig es ist, einfach nur Streife zu fahren oder zu gehen, Präsenz zu zeigen und damit Kriminalität oder Gefahren zu verhindern, lässt sich meist nicht in Zahlen bemessen. Im Gegensatz zu stattgefundenen Straftaten existiert hierzu keine Statistik, das wäre auch kaum möglich.

Und weil die Aufgaben der Polizei in den vergangenen Jahren zu- und das Personal abgenommen haben, ist es mittlerweile schwer geworden, diese wichtige Aufgabe noch zu erfüllen – auch wenn wir Polizisten es uns noch so sehr wünschen. Doch der folgende Fall zeigt, dass eine solche Fußstreife Leben retten kann.

Am vergangenen Wochenende waren die beiden Diensthundeführer Wolfgang und Andreas mit ihren Diensthunden Smokie und Lina in Linz (Oberösterreich) im Bereich Am Tankhafen auf Fußpatrouille. Hierbei fiel ihnen ein verdächtiges Fahrzeug auf.

Als die vier Polizisten nachschauten, entdeckten sie neben dem Fahrzeug einen Mann. So wie es aussah, hatte er zuvor versucht sich im Fahrzeug unter Zuhilfenahme einer Propangasflasche das Leben zu nehmen. Als die beiden zweibeinigen Beamten den Mann ansprachen, brach der 34-Jährige vor ihren Augen zusammen.

Sofort alarmierten sie die Rettung und bis zu deren Eintreffen kümmerten sie sich um den Suizidenten. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt kam der Mann in ein Krankenhaus.

Sichtlich stolz darauf, noch zum rechten Zeitpunkt am richtigen Ort gewesen zu sein, ist dies ein Einsatz, der trotz aller Tragik befriedigend sein kann.

Wir danken den Kollegen für ihren Einsatz und wünschen dem Mann, dass er wieder einen Sinn am Leben findet!