Muffins + X: Unwissentlicher Konsum von Cannabis führt ins Krankenhaus

6. August 2018 um 10:08 Uhr

Muffins + X: Unwissentlicher Konsum von Cannabis führt ins KrankenhausSo manche eine Mutter wird es mit Wohlwollen registrieren, wenn der Filius sich auch um den Haushalt kümmert und sogar backen kann. Im folgenden Fall führten die Backkünste des Sohnes die Eltern jedoch ins Krankenhaus.

Zwei 17-Jährige versuchten sich am vergangenen Samstag in Kapfenberg (Steiermark, Österreich) daran Muffins zu backen. Doch um dem Backwerk einen gewissen Pepp zu verleihen, mischten sie eine nicht mehr nachvollziehbare Menge an Cannabiskraut bei. Im Anschluss aßen die beiden Jugendlichen von den Muffins, aber es waren noch welche übrig.

Die Eltern des einen 17-Jährigen freuten sich vielleicht sogar über die Muffins und aßen ebenfalls davon, ohne zu wissen, dass eine Zutat verarbeitet wurde, die für sie problematisch werden könnte. Leider zeigte das Cannabis auch bei ihnen eine (allerdings unerwünscht starke) Wirkung und sie mussten mit Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen werden.

Doch die Geschichte endet hier noch nicht, die beiden 17-Jährigen trieben es noch auf die Spitze. Zwar ist es löblich, dass Sohnemann nach den Eltern schauen und sich sorgen wollte, doch fuhr er dazu mit seinem Kumpel zusammen und noch drei weiteren Freunden mit einem Pkw ins Krankenhaus.

Einer der beiden lenkte das Auto und stand zu diesem Zeitpunkt natürlich noch unter dem Cannabiseinfluss. Sein Führerschein wurde daher von den Polizisten einbehalten und bei einer Hausdurchsuchung fanden die Beamten noch weiteres Cannabiskraut, welches sichergestellt wurde.

Sohnemann und sein Freund dürfen sich nun gleich wegen mehrerer Vergehen verantworten. Welche Konsequenzen die Aktion innerfamiliär für Sohnemann hat, ist nicht überliefert.