Psychisch Kranker erlag seinen Verletzungen: Vor fahrenden Bus gelaufen und Polizisten gebissen

2. August 2018 um 14:57 Uhr

Psychisch Kranker erlag seinen Verletzungen: Vor fahrenden Bus gelaufen und Polizisten gebissenSo manchen Sachverhalt kann man sich nicht ausdenken. Besonders, wenn wir es mit psychisch Kranken zu tun haben, die völlig unberechenbar reagieren, fragt man sich: Wieso? Im folgenden Fall bleiben diese Fragen unbeantwortet.

Nach ersten Erkenntnissen sprang ein Mann in Dortmund (Nordrhein-Westfalen), direkt, aus einem Feld heraus und zudem blutüberströmt, vor einen mit Fahrgästen besetzten Linienbus der Stadtwerke. Der 28-Jährige wurde frontal erfasst und zu Boden geschleudert. Jedoch konnte er sich aufrappeln und setzte sich in den Eingangsbereich des Busses.

Danach sprang er auf und lief in ein angrenzendes Waldstück, wo er auch von den alarmierten Beamten entdeckt wurde. Der 28-Jährige hatte eine blutende Wunde an der Kehle und auch mehrere Verletzungen an den Armen.

Plötzlich änderte sich das Verhalten des Mannes und er wurde gegenüber den Kollegen immer aggressiver. Die Beamten mussten den Mann fesseln und am Boden fixieren, dabei biss er einer Polizistin in die Wade und einem Polizisten in den Unterarm. Immer wieder versuchte der 28-Jährige die Beamten zu beißen und zu treten.

Ein Notarzt, der zwischenzeitlich alarmiert worden war, wollte den Mann an Ort und Stelle versorgen, doch dabei verlor der Mann sein Bewusstsein und musste reanimiert werden. Im Krankenhaus erlag er schließlich seinen Verletzungen. Derzeit deuten die Ermittlungen darauf hin, dass der Mann in suizidaler Absicht vor den Bus sprang

Den Kollegen wünschen wir gute Besserung und den Angehörigen des Verstorbenen viel Kraft in der kommenden Zeit!