Vorsätzlich Feuer gelegt: Reichsbürger greift Feuerwehrkameraden an

6. August 2018 um 16:06 Uhr

Vorsätzlich Feuer gelegt: Reichsbürger greift Feuerwehrkameraden anPolizei und Feuerwehr weisen wegen der aktuellen Hitze und Trockenheit immer wieder darauf hin, wie gefährlich ein Feuer oder auch nur das Wegwerfen einer glimmenden Zigarette sein kann. Doch ein Mann aus Altentreptow (Mecklenburg-Vorpommern) ignorierte nicht nur diese Warnungen, er wollte verhindern, dass die Feuerwehr ihre Arbeit machen kann und griff die Kameraden sogar an.

Der als Reichsbürger bekannte Mann hatte nämlich am vergangenen Wochenende auf einem Gelände im Ort ein Lagerfeuer entzündet. Zeugen, die die Gefährlichkeit auf Anhieb bemerkten, alarmierten die Rettungsleitstelle. 15 Kameraden der Feuerwehr rückten aus und begannen sogleich mit der Brandbekämpfung.

Doch dem Reichsbürger gefiel das überhaupt nicht und behinderte die Arbeit der Löschkräfte, indem er sie körperlich bei Ausübung ihrer Arbeit behinderte. Die Kameraden entschlossen sich dazu den Mann festzusetzen, so lange der Brand noch nicht gelöscht war.

Dank des schnellen Eingreifens der Kameraden konnte das Feuer gelöscht und ein Übergreifen auf umliegende Gebäude verhindert werden. Die angegangenen Kameraden blieben unverletzt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.