“Hausbesetzung” mal anders: Aus Bedrohungslage wird Tierrettung

5. September 2018 um 11:25 Uhr

"Hausbesetzung" mal anders: Aus Bedrohungslage wird Tierrettung

Bild: Polizei Berlin

Die Kollegen der Polizei Berlin wurden über eine Bedrohung in der Rigaer Straße informiert, doch wer jetzt an die üblichen Steinewerfer und Hausbesetzer denkt, hat sich mächtig geschnitten. Die Meldung an die Kollegen hätte auch “aggressiver Waschbär besetzt Kran” lauten können.

Aber lest selbst…

Am Freitagmorgen ging bei der Polizei Berlin eine Meldung über eine Bedrohung ein. Ein Waschbär hatte es sich in einem Baukran gemütlich gemacht und wollte partout das Feld nicht räumen und sein neues Zuhause partout nicht aufgeben.

Der 40-jährige Kranführer wollte zu Schichtbeginn das Führerhaus betreten, doch daraus wurde nichts. Er wurde von dem Tier angefaucht und angeknurrt, sodass er lieber den Rückzug antrat und die Leitstelle informierte.

Die Kollegen, die daraufhin zum Einsatzort gefahren waren, stiegen bewaffnet mit Schlinge und Decke zum Führerhaus hinauf und überwältigten mit Hilfe des Kranführers den fauchenden und schwindelfreien Vierbeiner.

In einer geräumigen Transportbox ging es dann nach unten und kurze Zeit später konnte der kleine Bär unverletzt ins heimische Grün entlassen werden. Wie die Kollegen online vermerken, wurde gegen den vorübergehenden Kranbesetzer keine Anzeige erstattet.

Haha 😀 mit besetzten Gebäuden kennen sich ja die Kollegen in Berlin aus, aber ein Waschbär der einen Kran besetzt wird auch für die Kollegen neu gewesen sein.

Bild: Polizei Berlin