Nichts ging mehr: Polizisten helfen beim Überqueren der Brücke

1. September 2018 um 9:36 Uhr

Nichts ging mehr: Polizisten helfen beim Überqueren der BrückePolizisten der Verkehrsstaffel Hamburg halfen einer Frau und fuhren ihr Fahrzeug über die Köhlbrandbrücke in Hamburg. Doch wie es dazu kam, ist sehr interessant und zeigt, dass die Kollegen mal wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren.

Als die Kollegen in einem ProVida-Fahrzeug (meist zivile Fahrzeuge zur Verkehrsüberwachung) am Mittwoch auf die Köhlbrandbrücke auffahren wollten kam ihnen ein Opel rückwärts entgegen. Da dies eher außergewöhnlich ist, kontrollierten die Beamten die Fahrerin.

Auf Englisch erklärte die niederländische Dame den Polizisten, dass sie extrem unter Höhenangst leide und deswegen nicht über die Brücke fahren könne. Die Beifahrerin, ihre Tochter, konnte aufgrund ihres jugendlichen Alters nicht einspringen und ihre Mutter unterstützen.

Um den beiden zu helfen, boten die Beamten an, die Überfahrt zu übernehmen, was gerne und dankend angenommen wurde. Die Frau nahm auf der Rücksitzbank Platz und schloss auch umgehend die Augen. Sie wirkte starr vor Angst und verlor auch augenscheinlich ihre Gesichtsfarbe.

Die Erleichterung stand der Dame ins Gesicht geschrieben, als die Überfahrt über die 53 Meter hohe und über 3 Kilometer lange Brücke beendet war. Die Gesichtsfarbe kehrte umgehend wieder zurück und die Frau verlor ihre “Schockstarre”.

Nachdem sie sich mehrfach bei ihren Helfern bedankt hatte, konnten Mutter und Tochter ihren Weg zurück in die Heimat ohne fremde Hilfe fortsetzen.

Vielen Dank an die Kollegen für die schnelle Hilfe und für das einfache Lösen eines wirklich großen Problems dieser Dame.