Thema zum Hören: Autoritätsverlust, Überlastung und Gewalt – Polizei in der Krise

12. September 2018 um 10:55 Uhr

“Schwache schützen, für Recht und Ordnung sorgen, Verbrechen aufklären: Wer Polizist wird, ist motiviert, hat diesen Beruf bewusst gewählt. Doch reicht das in Zeiten von Terror, schwindendem Respekt und Personalnot?”, so heißt es im Plot zur Hörsendung von SWR2.

Es geht darin um einen gesellschaftlichen, aber auch polizeilichen Wandel. Fehlender Respekt, eine Bürgerpolizei die als verweichlicht angesehen oder, wenn sie sich durchsetzt, als gewaltbereit kritisiert wird. Doch die Gefahren von lebensbedrohlichen Einsatzlagen, wenn Waffen im Spiel sind oder bei einem Amoklauf bzw. Terroranschlag, verlangen von den Polizisten ein ganz anderes Vorgehen.

Aus dem Freund und Helfer, der Leben schützen muss und will, kann dann ein Polizist werden, der, entgegen seines eigentlichen Auftrags und seines Selbstverständnisses, Leben beenden muss, um Leben anderer (und sein eigenes) zu schützen.

Darauf stellt sich die Polizei ein. Deswegen geht es in dieser Radiosendung auch um eine geänderte Ausrüstung, Nachwuchsprobleme, Überstunden und eine “Militarisierung der Gesellschaft”. Zu Wort kommen nicht nur Experten, auch Polizisten erläutern ihre Gedanken.

Hier könnt ihr euch die Sendung anhören. (Länge 27 Minuten)