Der Polizeibericht im Original: Nicht alltägliche Alltags-Geschichte

24. Oktober 2018 um 09:25 Uhr

Der Polizeibericht im Original: Nicht alltägliche Alltags-GeschichteIm Bereich des Polizeipräsidiums Westpfalz in Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) hatten es die Kollegen mit einem besonders hilfsbedürftigen Fall zu tun, bei dem diese den Rettungsdienst verständigen mussten, damit eine “schwere” Verletzung mit einem Pflaster versorgt werden konnte:

Eine nicht alltägliche Geschichte aus dem polizeilichen Alltag konnten Polizeibeamte am Montag erzählen. Die Beamten waren zur Unterstützung eines Gerichtsmitarbeiters in einen Ort in der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn ausgerückt, um bei einer Zwangsvollstreckung Amtshilfe zu leisten. Der gesuchte 55-Jährige war zwar zu Hause, zeigte sich jedoch über den “Besuch” wenig erfreut und verhielt sich äußerst unkooperativ.

Die anschließende Fahrt zu einer Justizvollzugsanstalt wollte der Mann unbedingt mit seinem eigenen Auto zurücklegen. Den Einwand der Polizeibeamten, dass er im Streifenwagen mitfahren müsse, ignorierte der Mann und wollte an den Polizisten vorbei und das Haus verlassen. Er wurde deshalb festgehalten und zum Dienstfahrzeug gebracht. Wegen seines Verhaltens und auf seinen eigenen Wunsch hin wurden dem 55-Jährigen für den Transport Handfesseln angelegt.

Auf der Dienststelle angekommen, verlangte der Mann nach einem Arzt. Er behauptete, dass die Beamten ihm einen Kratzer an der Hand zugefügt hätten, der nun versorgt werden müsse. Das angebotene Pflaster lehnte er ab. Daraufhin wurde der Rettungsdienst verständigt – der dem 55-Jährigen schließlich ein Pflaster über den Kratzer klebte

Hoffentlich hatten die Kollegen der Rettung noch ein Bärchenpflaster an Bord…