Don’t drink and drive: SUV kracht in Streifenwagen

1. Oktober 2018 um 10:44 Uhr

Don't drink and drive: SUV kracht in Streifenwagen

Bild: Polizei Köln

Don’t drink and drive, wie oft hat die Polizei diesen Spruch schon zitiert, um die Fahrzeugführer davon abzuhalten sich mit einem Drink zu viel (oder überhaupt mit Alkohol in der Blutbahn) hinters Steuer zu setzen. Was nämlich passieren kann, zeigt der folgende Vorfall vom Wochenende.

In Köln-Müngersdorf (Nordrhein-Westfalen) hatte eine Streifenwagenbesatzung eine Straßensperrung vorgenommen. Um den Lise-Meitner-Ring zu sperren stellten die Polizisten den Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht in Höhe der A1 hinter eine rot-weiße Absperrbarke.

Gegen 20:45 Uhr beobachteten die Polizisten, wie sich ein SUV ihrer Absperrung näherte, ohne auch nur Anstalten zu machen, dass er die Absperrung als solche erkannt hatte. Die Polizisten winkten und gaben Handzeichen, doch all das nützte nichts.

Der SUV fuhr durch die Absperrung und krachte in den Streifenwagen. Zum Glück saßen die Beamten nicht in dem Polizeifahrzeug, so dass sie, wie auch der Fahrer, unverletzt blieben.

Warum der 47-jährige Fahrer diesen Unfall verursachte, zeigte im Anschluss der Atemalkoholtest: Über 2 Promille. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und es wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung durch Alkoholeinfluss ermittelt.