Running the Thin Blue Line: Spendenlauf für Opfer und für Notfallfonds in Luxemburg erfolgreich

16. Oktober 2018 um 11:32 Uhr

Running the Thin Blue Line: Spendenlauf für Opfer und für Notfallfonds in Luxemburg erfolgreich

Bild: Kristina Wagner

Im Juli berichteten wir euch davon, dass eine Kollegin aus Luxemburg einmal die komplette Landesgrenze entlang laufen möchte. Mit diesem Spendenlauf soll zugunsten der Hinterbliebenen des verstorbenen Polizisten und für die verletzte Kollegin einer tödlich verlaufenen Verfolgungsfahrt aus dem April dieses Jahres sein.

Ursprünglich wollte Kollegin Kristina Wagner im Oktober diesen Spendenlauf starten, zog den Termin kurzfristig auf Ende September vor. In Etappen lief die junge und sportliche Polizistin vom 22. bis 30. September 312 km zusammen.

“Es waren schwere Etappen dabei und es war nicht immer einfach. Trotz Blasen an den Füßen habe ich Kilometer für Kilometer die blaue Linie weiter um Luxemburg gezogen. Dabei hatte ich immer im Hinterkopf, warum ich das Ganze tat”, berichtet Kollegin Kristina, die eigens für den Spendenlauf ihren Urlaub opferte.

Der Titel des Spendenlaufs ist an die Thin Blue Line angelehnt, dem internationalen Zeichen der Polizei, mit dem den engagierten Polizisten Solidarität bekundet und den im Dienst verletzten und getöteten Polizisten gedacht werden soll.

Ziel des Spendenlaufs war es etwa 8.000 Euro zusammen zu bekommen. Doch mittlerweile kamen über 11.000 Euro zusammen, die an die Angehörigen des verstorbenen und an die lebensgefährlich verletzte Polizistin gespendet werden soll. Zudem soll ein Teil der Spenden dem Notfallfonds für Waisen von Polizisten (Fonds de Secours du Syndicat National de la Police Grand-Ducale Luxembourg) zugute kommen.

Gespendet werden kann übrigens immer noch.

Respekt und Anerkennung, liebe Kristina, für diese Leistung und dass du dein Ziel übererfüllt hast. Danke an alle Spender!