Gedanken eines Polizisten: Angriffe im Dienst – Es ist Zeit der Realität ins Auge zu blicken

30. November 2018 um 21:28 Uhr

Gedanken eines Polizisten: Angriffe im Dienst - Es ist Zeit der Realität ins Auge zu blicken

“Mit Besorgnis schaue ich auf die Entwicklung der letzten Monate. Ich war eigentlich immer einer der gesagt hat, dass es kein bestimmtes Klientel ist, das besonders heraus sticht bei Angriffen auf uns Polizisten.

Doch leider muss ich dies mittlerweile revidieren.

Natürlich kommen Angriffe von allen vor, jeder Nationalität und auch aus jeder Gesellschaftsschicht, aber man muss schon zugeben, dass es weitaus öfter Migranten betrifft, die Gewalt ausüben – extreme Gewalt.

Die Hemmschwelle ist definitiv gesunken, da unsere Judikative nicht die Eier hat um endlich hart durchzugreifen. Stattdessen werden vor Gericht allerlei Entlastungsgründe gesucht und gefunden, wie fremde Kultur und anderes Rechtsempfinden der Täter. Damit wird die Gewalt nicht nur in unser Land importiert, sie wird auch noch durch die Rechtsprechung relativiert. Es muss etwas passieren, sonst wird es nur schlimmer und dann können wir bald die nächsten Toten beklagen.

Man darf aber nicht den Fehler machen und alle Migranten über einen Kamm scheren. Es gibt sehr viele Gute unter ihnen und diese haben auch große Angst, wie jeder andere Bürger auch. Sie integrieren sich und gehen arbeiten, oder möchten zumindest arbeiten, wenn man ihnen die Chance gibt. Auch diese Erfahrungen hab ich gemacht. Es sind auch nicht nur die, die erst seit 3 Jahren bei uns sind, sondern oftmals diejenigen, die sich schon Jahre bei uns aufhalten.

Überall wird nun gegen Clans vorgegangen. Der Kontrolldruck wird konstant hoch gehalten und das passt den Clans nicht. Hier kommt es immer häufiger zu Angriffen auf uns und die Täter scheuen keine Eskalationsstufe.

Wir sollten ehrlich mit diesem Thema umgehen und uns nicht noch selbst belügen. Wir müssen unseren Mund aufmachen und sagen was Sache ist.

Aber mir macht nicht nur diese Entwicklung Sorgen…

Auch dieser extreme Ruck nach Rechts oder nach extrem Links in der Bevölkerung ist auffallend. Die Mitte scheint nahezu zu verschwinden und du wirst bei einem gewissen Standpunkt gleich in eine extreme Schublade gesteckt, je nachdem, wer das Urteil über dich fällt. So sind wir Polizisten, die lediglich aus unserer Erfahrung sprechen, plötzlich linksextrem oder rechtsextrem.

Es darf keine Lösung sein, dass wir entweder alles was anders ist im Vorfeld schon ablehnen oder Situationen schön reden oder leugnen. Wir müssen wieder differenzieren lernen, auf allen Ebenen und gleichzeitig den Tatsachen ins Auge blicken…

Nicht alles ist schwarz oder weiß, die Welt ist wesentlich bunter als diese Schwarzweißseher es wahrhaben wollen. Dennoch gibt es dieses Schwarz und dieses Weiß und dort vermisse ich besonders Menschlichkeit und Empathie!

Der Grund warum ich diesen Text geschrieben habe ist, dass wir fünf verletzte Kollegen zu beklagen haben. Sie wurden durch Migranten verletzt und es kann einfach nicht mehr sein, dass dies unter den Teppich gekehrt werden soll. Denn wir sind die Leidtragenden und müssen diese fünf ausgefallenen Kollegen kompensieren.

Aber an dieser Gewaltspirale, die sich unaufhaltsam nach oben dreht, sind viele Schuld. Hier muss sich die Politik, die Judikative, die (kriminellen) Migranten aber auch der deutsche Bürger den Vorwurf gefallen lassen. Die einen müssen endlich mal hart durchgreifen, die anderen dürfen nicht alle über einen Kamm scheren und die Kriminellen sollten ihr Gastrecht nicht missbrauchen.”

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Der Kollege ist uns persönlich bekannt, er möchte anonym bleiben. Diese Zeilen geben die persönliche Meinung des Autors wieder.