“Am Ende ist alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende”: Bewegender Abschied von Polizeikommissar Julian Rolf

21. Dezember 2018 um 17:32 Uhr

"Am Ende ist alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende": Bewegender Abschied von Polizeikommissar Julian Rolf

Trauerfeier in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena Bonn-Endenich (Bild: Polizei Bonn)

Die Polizeifamilie nahm heute Abschied von Polizeikommissar Julian Rolf, dem in einem bewegenden Gottesdienst in seiner Heimatstadt Bonn die letzte Ehre erwiesen und dann beigesetzt wurde.

Etwa 500 Polizisten, Freunde und Angehörige waren gekommen, um sich Kollege Julian zu verabschieden. Auch Innenminister Herbert Reul wohnte der Zeremonie bei. Julian Rolf war Ende November bei einem Einsatztraining im Polizeipräsidium Bonn von einem Projektil am Hals getroffen worden und verstarb im Alter von 23 Jahren am 10. Dezember.

Polizeiseelsorger Norbert Schmitz, Jlians Freundin, Kollegen der Bonner Einsatzhundertschaft und Sportkameraden vom Volleyballverein würdigten ihn mit Nachrufen und beschrieben Kollege Julian als lebensfrohen und herzensguten Menschen. Schmitz: “Am Ende ist alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende”.

Das Blechbläserquintett des Landespolizeiorchesters Nordrhein-Westfalen begleitete die Zeremonie musikalisch und schloss mit dem irischen Segenslied “Möge die Straße uns zusammenführen”.

Nach der Trauerfeier geleitete ein großer Zug Kollege Julian auf seiner letzten Dienstreise, während am Straßenrand viele Menschen stehen blieben und ihm ebenfalls die Ehre erwiesen.

Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen, der Freundin, den Freunden und Kollegen. Das war heute nochmals ein schwerer Tag für sie alle. Wir wünschen ihnen in der Zeit des Abschieds und der Begreifens viel Kraft. Ihr seid nicht allein!