Kuriose Feiertagseinsätze: Unzufrieden wegen Weihnachtsgeschenken und -essen

27. Dezember 2018 um 11:45

Kuriose Feiertagseinsätze: Unzufrieden wegen Weihnachtsgeschenken und -essenAn Weihnachten verbringt man Zeit mit der Familie und beschenkt sich gegenseitig. Dass beides Potential zum Streit und damit zum Polizeieinsatz hat, zeigen die folgenden Beispiele.

Unzufrieden wegen Weihnachtsgeschenke

Im friesländischen Zetel (Niedersachsen) beschwerte sich ein Neunjähriger über seine Weihnachtsgeschenke. Doch als Beschwerdehotline diente ihm der Notruf und die Polizisten, die gerade Zeit hatten, fuhren zu dem Dreikäsehoch hin, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Die Polizisten verglichen den Wunschzettel und die Weihnachtsgeschenke miteinander und mussten feststellen, dass hier tatsächlich eine gewisse Diskrepanz augenfällig war. Und nun?

Die eingesetzten Beamten erklärten dem Neunjährigen in einem erzieherischen Gespräch, dass auch der Weihnachtsmann einen Wunschzettel mal vertauschen kann und damit gab sich der Junge dann zufrieden. Der Familienfriede war wieder hergestellt.

Unzufrieden wegen Weihnachtsessen

Nicht weniger unzufrieden war ein Mann in Gersthofen (Bayern), doch waren es bei ihm nicht die Geschenke, sondern der Festtagsbraten, den er gemeinsam mit seiner Familie in einem Hotel mündlich vereinnahmen wollte.

Am Ende wollte das Familienoberhaupt die Rechnung nicht begleichen, mit der Begründung, dass drei Zwiebelrostbraten von der Qualität her nicht seinen Ansprüchen genügt hätten. Teilweise verzehrt waren sie trotzdem.

Da das Hotelmanagement die Reklamation zurück wies, kam man – trotz Weihnachtsfrieden – nicht überein, so dass die Polizei hinzu gerufen wurde. Die Polizisten konnten hier auch nicht vermitteln, der Mann weigerte sich beharrlich die Rechnung zu begleichen, so dass eine Anzeige wegen Zechbetrugs die Folge war.