Der Polizeibericht im Original: Hilfe ist nicht selbstverständlich – Daher ein großes DANKE!

22. Januar 2019 um 18:15 Uhr

Der Polizeibericht im Original: Hilfe ist nicht selbstverständlich - Daher ein großes DANKE!Die Polizei Mittelhessen hatte sich zusammen mit der Feuerwehr und dem Rettungsdienst um ein Unfallopfer zu kümmern. Aber auch die Ersthelfer taten ihr möglichstes, den schwer verletzten Fahrer zu versorgen. Unser Polizeibericht im Original:

Geholfen zu bekommen, wenn man Hilfe braucht, ist etwas, was man nicht genug wertschätzen kann. Das beginnt bei den kleinen Dingen des Lebens, wenn jemand den Kinderwagen mit in den Bus hebt, den Schlüssel aufhebt – der heruntergefallen ist, oder ein Getränk spendiert – wenn das eigene Geld gerade vergessen gegangen ist. Es gibt aber noch viele andere Situationen, in denen wir Hilfe bekommen, die keineswegs selbstverständlich ist.

Am Freitag, gegen 20 Uhr, kam es auf der Landstraße 3010 zwischen Büdingen und Rinderbügen zu einem schweren Unfall. Ein 31-Jähriger verlor die Kontrolle über seinen PKW, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer zog sich schwere Verletzungen zu, wurde in seinem Auto eingeklemmt.

Zwei junge Menschen, eine 23-jährige Büdingerin und ein 19-jähriger Kefenroder, waren die ersten an der Unfallstelle. Sie halfen ohne zu zögern, wählten den Notruf und kümmerten sich um den schwer verletzten Fahrer. Es müssen Bilder gewesen sein, die die jungen Erwachsenen sicher sehr und lange prägen werden. Für den Verletzten werden sie damit mehr getan haben, als sie selbst ermessen können. In einer solchen Situation nicht alleine zu sein und sich in den quälend lang erscheinenden Minuten bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte umsorgt zu fühlen, ist sicher unbezahlbar.

Die ersten Einsatzkräfte kamen von der Kernstadtwehr der Feuerwehr Büdingen. Die Freiwilligen Feuerwehrleute befanden sich gerade im Feuerwehrhaus und hielten ihre Jahreshauptversammlung ab. Für die Freiwilligen besonders emotional: Gerade gedachten sie ihrer im letzten Jahr verstorbenen Kollegen und hörten trauernd die letzten Takte der Kapelle, als der Melder losging. Trotz der Emotionalität des Momentes rückten sie so schnell es ging zur Unfallstelle aus, um den eingeklemmten Fahrer schnell aus dem Auto herauszuschneiden, damit Notarzt und Rettungssanitäter sich um ihn kümmern konnten. Auch die Feuerwehr aus Altenstadt, der Kreisbrandinspektor und natürlich die Polizisten waren vor Ort, um bei der Rettung und Bergung zu unterstützen und den Unfall aufzunehmen.

Der Unfall ist nur ein Beispiel von vielen, welches an dieser Stelle genannt werden könnte. Die Ersthelfer und Einsatzkräfte nur exemplarisch einige von vielen, die tagtäglich eine tolle Arbeit vollbringen, ihre Zeit und ihr Engagement einbringen, um anderen Menschen in Notsituationen beizustehen und zu helfen.

An dieser Stelle möchten wir von Seiten der Polizei dafür ein herzliches DANKE sagen.