Großeinsatz wegen jugendlichen Randalierern: Polizist fällt mit Widerständler in Schaufenster und verletzt sich schwer

20. Januar 2019 um 14:28 Uhr

Großeinsatz wegen jugendlichen Randalierern: Polizist fällt mit Widerständler in Schaufenster und verletzt sich schwerGestern Abend ist es in der Altstadt von Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) rund um den Hauptbahnhof zu einem Großeinsatz von Polizei und Bundespolizei wegen jugendlicher Randalierer gekommen. Diese hatten dort Passanten angepöbelt, Feuerlöscher entleert und den Notaus-Knopf der Rolltreppe betätigt.

Mitarbeiter der dortigen Straßenbahngesellschaft Bogestra hatten die jungen Leute bereits aufgefordert den U-Bahn-Bereich zu verlassen, woraufhin sie mit einem Schotterstein beworfen wurden.

Als die Einsatzkräfte der Polizei Gelsenkirchen, benachbarter Dienststellen und der Bundespolizei dort eintrafen, flüchtete die Jugendgruppe, die überwiegend aus Migranten bestand. Drei von ihnen konnten noch im Nahbereich festgenommen und im Anschluss an ihre Erziehungsberechtigten übergeben werden.

Einen weiteren Tatverdächtigen dieser Gruppe konnten Polizisten in der Weberstraße anhalten. Was dann geschah, hält der Polizeibericht wie folgt fest:

“Dieser wollte sich bei seiner Festnahme losreißen, was zur Folge hatte, dass er zusammen mit dem festnehmenden Polizeibeamten gegen die Glasscheibe einer Pizzeria prallte, wodurch diese zu Bruch ging und beide durch die Scheibe ins Lokal fielen.”

Polizist und Widerständler erlitten Schnittverletzungen. Während der Widerständler nach ambulanter Behandlung in einem Krankenhaus in den Polizeigewahrsam gebracht wurde, musste der 29-jährige Polizist nach Erstversorgung durch einen Notarzt in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden.

Wie wir erfahren haben, hatte der schwer verletzte Kollege einen Schutzengel, der verhinderte, dass die immer noch schweren Verletzungen hätten lebensgefährlich werden können.

Wir senden die besten Genesungswünsche nach Gelsenkirchen und hoffen auf eine vollständige Heilung!