Junge bedankt sich: Bei Tatortaufnahme Luftballon sichergestellt

10. Januar 2019 um 08:17 Uhr

Junge bedankt sich: Bei Tatortaufnahme Luftballon sichergestellt

Bild: Polizei Mittelhessen

Nur allzu leicht wird heutzutage pauschalisiert. Dann heißt es schnell, die Polizei, die Feuerwehr oder die Lehrer, meist verbunden mit einer Pauschalverurteilung. So geht es auch oft den jungen Menschen, wenn es mal wieder heißt, “die Jugend von heute”.

Erst kürzlich hatten wir euch davon berichtet, wie ein Vierjährige den Notruf gewählt und wieder aufgelegt hatte und wie er sich mit einer Zeichnung bei den Polizisten entschuldigte. Dass Einsicht oder Dankbarkeit keine Ausnahmen sind, zeigt der folgende Fall.

Es war an einem Sommertag im vergangenen Jahr, als Polizisten aus Gießen (Hessen) wegen einer Umweltsache einen Tatort untersuchten. Hierbei fanden sie auch einen Luftballon, an dem eine Karte hing.

Und auch, wenn die Beamten wussten, dass dieser Ballon nichts mit dem Umweltdelikt zu hatte, stellten sie die Fundsache sicher. Schließlich sind sie auch Menschen und wissen, dass mit dem Fund eines solchen Luftballons oft ein Gewinn für den Absender verbunden ist.

Immerhin flog dieser Luftballon über 100 km weit und kam aus St. Augustin in Nordrhein-Westfalen. Die Polizisten sandten die Karte an den Absender zurück und hofften ihm damit eine Freude zu bereiten.

Nun, einige Monate später, meldete sich der Absender bei den Kollegen in Gießen. Er berichtete nicht nur davon, dass er den Luftballon bei einem Kinderfest auf die Reise geschickt hatte, er bedankte sich auch für die Rücksendung der Karte und malte dieses ganz tolle Bild.