Vier Wochen Odyssee: Polizisten fangen entlaufenen Hund ein

14. Januar 2019 um 12:05 Uhr

Vier Wochen Odyssee: Polizisten fangen entlaufenen Hund ein

Bild: Polizei Krefeld

Es grenzt fast schon an ein Wunder, was am vergangenen Wochenende bei Krefeld (Nordrhein-Westfalen) geschah. Ein seit fast vier Wochen vermisster Hund konnte nach stundenlangen Bemühungen eingefangen und zurück gebracht werden.

Ein Passant hatte am vergangenen Freitag gegen Mitternacht der Polizei gemeldet, dass er einen freilaufenden Hund gesichtet hatte. Eine Diensthundeführer machte sich sofort auf den Weg Richtung Verberg, wo der Hund zuletzt gesehen wurde.

Der Polizist konnte den Hund zwar noch kurz sehen, doch dieser zog sich sofort in Richtung Wald zurück. Nach einer Stunde des Wartens und Suchens konnte der Diensthundeführer die Fellnase wieder im Bereich der Nieper Str. sehen.

Doch dieser war so verängstigt, dass er wiederum flüchtete und sich dann auf einem weitläufigen Gelände aufhielt. Nun wurde Verstärkung gerufen und nach weiteren anderthalb Stunden gelang es dem Diensthundeführer, unterstützt von weiteren Polizisten und einer Kollegin der Diensthundeführerstaffel den abgemagerten Hund einzufangen.

Die Tierrettung aus Moers kam sogleich hinzu und konnte mit Hilfe eines Chiplesegeräts herausfinden, dass es sich um den Golden Retriever Mischling “Vicky” handelt, der seit Mitte Dezember 2018 aus dem 45 km entfernten Uedem ausgerissen und seitdem verschollen war.

Vicky ist mittlerweile wieder zu Hause und alle Beteiligten freuen sich über dieses Happy End einer langen Suche.

Prima gemacht, vom Mitteiler ebenso wie von den Kollegen. Sonst würde Vicky wohl immer noch herum irren.