Was Hänschen nicht lernt: Verloren gegangener Junge geht zur Polizei, weil er das im Kindergarten so gelernt hat

18. Januar 2019 um 11:24 Uhr

Was Hänschen nicht lernt: Verloren gegangener Junge geht zur Polizei, weil er das im Kindergarten so gelernt hatDie Polizei ist für jeden Menschen da, egal ob alt oder jung. Getreu dem Sprichwort “Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr” ist es aber wichtig, bereits in jungen Jahren gewisse Dinge zu vermitteln, die später irgendwann mal wichtig werden können.

Der folgende Vorfall zeigt, dass diese Strategie aufgehen und zu einem guten Ende führen kann. Im unterfränkischen Marktheidenfeld (Bayern) war eine Mutter mit ihren beiden Söhnen beim Einkaufen, als der jüngste Spross plötzlich verloren ging.

Der Siebenjährige kam sich natürlich ganz alleine vor und hatte Angst. Doch trotz aller Angst traf er die richtige Entscheidung. Er ging schnurstracks zur Polizeiinspektion in Marktheidenfeld und erklärte unter Tränen den Polizisten, was geschehen war.

Die Beamten trösteten den Dreikäsehoch erst einmal und als Beruhigungsverstärker gab es zudem noch etwas Lebkuchen aus dem Schichtvorrat. Während also die Beamten auf der Wache mit dem Siebenjährigen beschäftigt waren (oder umgekehrt) machte sich ein Streifenteam auf dem Weg zum Kaufhaus.

Die Suche dauerte auch gar nicht lange und so konnte die Familie wieder zusammen geführt werden. Erleichtert, wieder im Kreise der Liebsten zu sein, erzählt der Siebenjährige dann, dass er die Polizeiwache einmal mit dem Kindergarten besucht und sich den Weg dorthin gemerkt hatte.

Merke: Redet euren Kindern keine Angst vor uns Polizisten ein!

Dass der Junge in dieser Situation so logisch denkt und die richtige Entscheidung trifft, verlangt unseren Respekt.