Aus Ordnungswidrigkeit wird Straftat: Fahrradpolizist bleibt trotz Widerstand standhaft und überwältigt renitenten Verkehrssünder

18. Februar 2019 um 12:12 Uhr

Aus Ordnungswidrigkeit wird Straftat: Fahrradpolizist bleibt trotz Widerstand standhaft und überwältigt renitenten VerkehrssünderManchmal fragt man sich, was in den Köpfen so mancher vorgeht. Da riskieren sie alles mögliche wegen einer Kleinigkeit, in diesem Fall eine Verwarnung wegen eines kleinen Verkehrsverstoßes und nemhmen dafür in Kauf, dass jemand verletzt werden könnte.

In Hamm (Nordrhein-Westfalen) hatte eine uniformierter Fahrradpolizist gegen 15:30 Uhr einen anderen Radfahrer bei einem Verkehrsverstoß ertappt und angehalten. Als der Beamte gerade die Daten des Radfahrers aufnehmen wollte, entriss letzterer ersterem gewaltsam den Ausweis aus der Hand und wollte flüchten.

Der Polizist hielt den Radfahrer fest, woraufhin dieser “den Beamten mit einer Vielzahl von Schlägen traktierte”, wie es im Polizeibericht heißt. Und weiter: “Bis zum Eintreffen von Unterstützungskräften blieb der Polizist jedoch standhaft und verhinderte die Flucht des Rowdys.”

Der 33-jährige Verkehrssünder wurde auf die Wache verbracht. Ihn erwartet nun nicht nur eine Verwarnung, sondern auch ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Wie es heißt, blieb der 27-jährige Polizist unverletzt.

Auch wenn niemand verletzt wurde gilt: Keine Gewalt gegen Einsatzkräfte!