Zahl des Tages: Über 1.500 Einsätze im Hambacher Forst

20. Februar 2019 um 12:16 Uhr

Zahl des Tages: Über 1.500 Einsätze im Hambacher ForstIm Zusammenhang mit der Besetzung des Hambacher Forstes und den dort befindlichen Personenkreisen kam es durch die Polizei zu über 1.500 Einsätzen im Zeitraum Oktober 2018 bis Januar 2019 (also innerhalb von vier Monaten). Das geht aus einer Antwort des Innenausschusses des Landtages Nordrhein-Westfalens (PDF-Datei) auf eine Anfrage von FDP und CDU hervor.

Zu diesen Einsätzen zählen sowohl Großeinsätze bei Baumhäuserräumungen, Veranstaltungen wie “Ende Gelände”, aber auch Präsenzstreifen in den angrenzenden Ortschaften.

Die Präsenzstreifen, also Streifenfahrten ohne besonderen Anlass, durch die den Anwohner ein Gefühl vermittelt werden soll, dass die Polizei die Lage beobachtet und sich um die Sicherheit kümmert, sind notwendig, da die Anwohner von den dort agierenden Linksextremisten teils eingeschüchtert und bedroht werden. Dies hatten wir bereits in einem Leserbrief einer Anwohnerin eindrucksvoll vermittelt bekommen.

Auch wenn linksextreme Vertreter, so auch die taz, das nicht wahrhaben wollen und letztere diese Präsenzstreifen als Pinkelpause herabwürdigt, ist es leider notwendig, dass sich die Polizei in den Ortschaften zeigt und nach dem Rechten schaut.

Das untermauert auch die folgende Zahl: In den Jahren 2015 bis 2018 wurden insgesamt 1.674 Straftaten mit Bezug zu linkextremistischen Tatverdächtigen (PMK links) erfasst.

Weiter heißt es im genannten Bericht:

“Seit dieser Zeit waren der meist überfallartige Bewurf mit Steinen und Pyrotechnik sowie der Beschuss mit Zwillen regelmäßig festzustellen und führten ‘immer wieder zu potentiell lebensgefährlichen Situationen sowie Verletzungen bei Mitarbeitern RWEs und Polizeibeamten. Eine Vielzahl an Waffen und gefährlichen Gegenständen wurde sichergestellt.

[…]

Der massive Bewurf von Polizeikräften mit Fäkalien stellte zudem eine neue und bisher nicht gekannte Form des menschenverachtenden und herabwürdigenden Vorgehens gegen Polizeikräfte dar.”

Das gleiche Klientel hat nun auch angekündigt, den Rosenmontagsumzug in Köln durch Sitzblockaden empfindlich stören zu wollen. Was das mit Umweltschutz zu tun haben soll, bleibt alleine deren Geheimnis. Aber das dürfte mittlerweile jedem klar geworden sein, der unsere Berichterstattung verfolgte, dass es diesem Klientel in keiner Weise um die Umwelt geht.

Man rechne sich einmal aus, wie viele Einsatzstunden über diese Zeit und die Gesamtzahl der Einsatzkräfte im Hambacher Forst geleistet wurden, und zwar maßgeblich nicht wegen der wenigen tatsächlichen Umweltaktivisten, sondern derjenigen, die für diese Masse an linksmotivierten Straftaten verantwortlich sind – und was das den Steuerzahler, also einen jeden von uns, kostet.