Ausgezeichnet: Diensthundeteams erhalten “Order of Merit” für ihre geleistete Arbeit während der Terroranschläge 2017 in London

31. März 2019 um 13:40 Uhr

Vielen von uns werden vermutlich noch die Terroranschläge 2017 in London (Großbritannien) an der Westminster Bridge, der London Bridge und dem Borough Market mit vielen Toten und Verletzten im Gedächtnis geblieben sein. Für ihren Einsatz infolge dieser Anschläge werden die Diensthunde und ihrer Diensthundeführer nun ausgezeichnet.

Am 22. März 2017 starben in nur 82 Sekunden durch die Hand von Terroristen fünf Menschen, darunter ein Polizist, und 29 Personen wurden verletzt. Am 3. Juni 2017 fuhr ein Lieferwagen in eine Personengruppe und tötete zwei und verletzte acht Menschen. Die Terroristen flohen anschließend zu Fuß und griffen weiter Menschen an, so dass insgesamt acht Menschen sterben mussten und 48 verletzt wurden.

Infolge dieser Anschläge waren insgesamt 19 Polizeihunde mit unterschiedlichen Fähigkeiten, darunter vor allem Sprengstoffspürhunde und Schutzhunde, teils 13 Stunden ununterbrochen im Einsatz, um Gefahren für die Allgemeinheit aufzuspüren und den Rettungskräften ein gefahrloses Arbeiten zu ermöglichen.

Stellvertretend für alle 19 Diensthunde erhalten in einer kommenden Feierstunde sieben Polizeihunde und ihre Diensthundeführer von der britischen Tierärzteorganisation PDSA die sogenannte “Order of Merit” verliehen, welche dem OBE (Ritterorden) entspricht.

Tierärztin Rosamund Ford von der PDSA erklärt dazu:

“Das Handeln dieser unglaublichen Hunde – und ihrer Hundeführer – war entscheidend, um die Öffentlichkeit zu schützen und den Rettungskräften die Arbeit zu ermöglichen. Sie übten ihre Aufgaben in einer hoch gefährlichen und ungewohnten Umgebung aus, auf die kein Training sie vollständig vorbereiten kann. PDSA hat die Ehre, ihren Einsatz für die Pflicht und den Dienst an der Gesellschaft zu würdigen.”

Ehre, wem Ehre gebührt! 🏅