Der etwas andere Tiereinsatz: Känguru hüpft Polizei und Feuerwehr davon

29. März 2019 um 08:22 Uhr

Der etwas andere Tiereinsatz: Känguru hüpft Polizei und Feuerwehr davon

Bild: Kreispolizeibehörde Borken

Wir haben euch schon von so mancherlei Tiereinsätzen berichtet. Hunde, Katzen, Kühe, Pferde, sogar Kamele wurden von den Kollegen eingefangen oder aus einer gefährlichen Situation gerettet. Ein Känguru war noch nicht dabei, was vielleicht daran liegen mag, dass diese Tierart bei uns nicht als heimisch gilt.

Doch ein solches Beuteltier hielt am vergangen Mittwochabend Feuerwehr und Polizei im Bereich Vreden (Nordrhein-Westfalen) auf Trab. Ein Anwohner hatte das scheue Tier entdeckt und die Polizei alarmiert. Doch alle Versuche, das Känguru einzufangen, scheiterten.

“Es mochte sich weder von der Polizei noch von der Feuerwehr davon überzeugen lassen, die ‘freie Wildbahn’ gegen die Obhut der Einsatzkräfte einzutauschen”, heißt es im Polizeibericht. Auch mit Netzen wurden die Uniformierten dem Beuteltier der Art Bennett-Känguru nicht habhaft.

Es hüpfte einfach, ohne noch einmal zurück zu blicken, in die Dunkelheit davon. Wem es gehört oder wo es entlaufen oder vielmehr enthüpft sein könnte, ist völlig unklar. Gemeldet hat sich jedenfalls noch niemand.

Zum Glück sind die Temperaturen nicht mehr frostig, so dass die Überlebenschancen größer sind.