Rekordverdächtig schnelle Fahndung: Vermisster Zehnjähriger nach Sekunden gefunden

23. März 2019 um 12:40 Uhr

Rekordverdächtig schnelle Fahndung: Vermisster Zehnjähriger nach Sekunden gefundenMan stelle sich vor, der eigene Filius verlässt das Haus in Richtung Schule und kommt nicht an. Das schlimmste, was man sich als Eltern vorstellen kann. Genau das war vorgestern geschehen, doch konnten die Kollegen einen schnellen Fahndungserfolg vermelden.

Ein Zehnjähriger war nicht in der Schule in Kehl (Baden-Württemberg) erschienen. Die Schule informierte die Eltern, die sich keinen Reim darauf machen konnten und die sogleich selbst auf die Suche gingen.

Nachdem die bekannten Stellen erfolglos abgesucht worden waren wusste sich die Mutter nicht mehr anders zu helfen. Sie erschien gegen Mittag auf der Wache in Kehl, um ihren Sohn vermisst zu melden.

Man mag sich gar nicht ausdenken, was die Mutter alles durchlitt. Die Polizisten gingen wie gewohnt systematisch vor. Sie nahmen die Personalien und die Beschreibung des Jungen auf, klärten noch ein paar Fragen und nahmen ein Foto des Zehnjährigen an sich. Damit hatten sie alles für die Fahndung, die nun starten sollte.

Gerade in diesem Moment schaute ein Polizist des Polizeireviers Kehl eher zufällig aus dem Fenster der Dienststelle und traute seinen Augen kaum. Der Junge, den er dort sah, sah genauso aus wie der Junge, der gerade als vermisst gemeldet wurde.

Und tatsächlich vertrieb sich der Zehnjährige die Zeit damit, auf dem Spielplatz zwischen Rathaus und Polizeirevier zu schaukeln. Die Fahndung konnte innerhalb von Sekunden wieder eingestellt werden und dürfte damit rekordverdächtig kurz gewesen sein.