Betrunken vom Boot gefallen: Nach der Rettung kam die Strafe

8. April 2019 um 11:26

Betrunken vom Boot gefallen: Nach der Rettung kam die StrafeBeim Fahren mit einem Boot verhält sich genauso wie auf dem Lande. Man muss einen Führerschein erstehen (nach erfolgter Prüfung) und muss sich an gewisse Regeln halten. Für einen Mann kam, eben weil er sich nicht an diese Regeln hielt, erst die Rettung, dann die Strafe.

Am vergangenen Samstagabend verlor ein Mann auf seinem Boot das Gleichgewicht und fiel ins Becken des Rheinauhafens in Duisburg (Nordrhein-Westfalen). Zufällig befand sich gerade ein Boot der Wasserschutzpolizei in der Nähe. Die Polizisten erkannten die Situation und schipperten heran.

Anschließend sprang eine Polizistin ins Wasser und rettete 28-Jährigen aus dem noch recht kühlen Nass. Naturgemäß kam die Beamtin dem in Seenot geratenen etwas näher und bemerkte hierbei eindeutig die Alkoholfahne des Mannes.

Nach der Rettung folgte die Strafe. Dem betrunkenen Sportbootführer wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein einkassiert. Ansonsten kam der 28-Jährige mit leichten Verletzungen durch den Sturz davon.