Laufend durchs Radar: Jugendstreich von Polizisten nachgestellt

26. April 2019 um 11:21 Uhr

Es ist natürlich ehrenhaft, wenn man sich fit hält und damit sogar den ein oder anderen Rekord aufstellt. Vorzugsweise im sportlichen Wettkampf, nicht aber im öffentlichen Straßenverkehr.

Wenn jedoch Übermut und jugendlicher Eifer hinzu kommen, kann das manchmal seltsame Früchte tragen. So auch am vergangenen Wochenende im schweizerischen Uster (Kanton Zürich). Dort stellte ein, in einer 20er-Zone aufgestellter, Blitzer für fünf Freunde eine Herausforderung dar.

Was, wenn man durch die Radarfalle nicht fährt, sondern hindurch läuft und geblitzt wird? Die Freunde wollten wissen, ob das möglich ist und stellten sich der Herausforderung. “Beim ersten Versuch war nichts. Erst beim zweiten Anlauf hat es geklappt”, berichten sie, nicht ohne Angst vor möglichen Konsequenzen zu haben.

Doch Stabschef Andreas Dambach von der Stadtpolizei Uster beschwichtigt: “Wir anerkennen die doch beachtliche Sprintgeschwindigkeit, die der Jugendliche an den Tag legte, um die Radaranlage auszulösen. Weder wurden Drittpersonen gefährdet, noch wurde eine polizeiliche Handlung verunmöglicht.”

Der Sprinter muss also mit keinen Konsequenzen rechnen. Ganz im Gegenteil zeigt die Stadtpolizei, dass lediglich ein Mindestmaß an Fitness notwendig ist, um die Radaranlage auslösen zu lassen und lässt eine Polizistin den Fall nachstellen (siehe Bild).

Auf Facebook und Twitter heißt es allerdings von den Schweizer Kollegen:

Man sollte die Angelegenheit eher schmunzelnd betrachten. Ebenso wie die Tatsache, dass der Lausbub wohl eher sportlich gekleidet gewesen sein dürfte und die Kollegin voll aufgerödelt die Anlage ausgelöst hat. 😉