Dank aufmerksamer Nase eines Diensthundes: Unterkühlte Person aus See gerettet

7. Juni 2019 um 14:42 Uhr

Dank aufmerksamer Nase eines Diensthundes: Unterkühlte Person aus See gerettetNicht immer werden Polizisten tätig, weil sie einen Hinweis aus der Bevölkerung hatten. Wie wichtig die allgemeine Streifenfahrt oder auch die Fußstreife sein kann, und das zu jeder Tages- und Nachtzeit, zeigt der folgende Vorfall aus Zug in der Schweiz.

Am frühen Mittwochmorgen befand sich der Polizeihund Wyk, ein deutscher Schäferhund, mit seinem Diensthundeführer gegen 5 Uhr auf Fußpatrouille. Der Weg führte sie am Alpenquai entlang, als Wyk plötzlich hoch aufmerksam in Richtung Ufer des Sees zog.

Für den Diensthundeführer war zu diesem Zeitpunkt noch nicht ersichtlich, was sein Polizeihund da mit seiner feinen Nasen wahrgenommen hatte. Klar war jedoch, dass er eine Witterung aufgenommen hatte und so folgte er seinem treuen Gefährten.

Dann sah der Polizist plötzlich zwei Hände, die sich an der Ufermauer festhielten. Zwei- und vierbeiniger Polizist liefen sofort dort hin und so erkannten sie eine Person, die bis zum Bauch im Wasser stand und sich an die Mauer klammerte.

Sofort alarmierte der Diensthundeführer eine weitere Polizeipatrouille und die Rettung. Mit gemeinsamer Kraft konnten sie die stark unterkühlte Person aus dem Wasser ziehen und der Rettung übergeben.

Nach seiner erfolgreichen Rettung gab der 17-Jährige an, das er in der Stadt unterwegs war und noch habe schwimmen gehen wollen. Er gab in ein Spital. Wyk wurde von seinem Diensthundeführer für seine Aufmerksamkeit mit einer Cervelat belohnt.