Hitzewelle: Wenn der Wasserwerfereinsatz sehnlichst erwartet wird

2. Juli 2019 um 11:53 Uhr

Die Hitzewelle der vergangenen Tage hat viel von Mensch und Natur abverlangt. Hier zwei Beispiele, wie der Einsatz des Wasserwerfers nicht nur Freude bringen kann, sondern sogar sehnlichst erwartet wird.

1.
In Thüringen fand am vergangenen Wochenende der Thüringentag statt. Bestes Wetter war eine gute Voraussetzung viele Gäste zum Landesfest anzulocken. Natürlich war auch die Landespolizei mit Infoständen und ihrer Ausstattung vertreten. Angesichts von Temperaturen über 30°C sorgte dort der Wasserwerfer nicht nur für neugierige Blicke, sondern mit der willkommenen Abkühlung auch für Sympathiepunkte.

2.
In Mecklenburg-Vorpommern sind bei Lübtheen Waldbrände ausgebrochen. Mittlerweile ist schon vom größten Brand der Landesgeschichte die Rede und mehrere Ortschaften wurden bereits evakuiert. Zahlreiche Feuerwehren sind bereits im Einsatz und geben ihr bestes die Waldbrände einzudämmen.

Unterstützung erhalten die Kameraden auch von mehreren Wasserwerfern der Landespolizei, die sie im unermüdlichen Löscheinsatz unterstützen. Doch angesichts der drohenden Katastrophe, immerhin brannte gestern schon eine Fläche von 470 Hektar, bekommt das Land aber noch weitere Unterstützung.

Neben den Wasserwerfern befinden sich auch Panzer und Hubschrauber der Bundeswehr und der Bundespolizei im Löscheinsatz und weitere Löschhubschrauber wurden angefordert.

Wir wünschen den Einsatzkräften in Mecklenburg-Vorpommern viel Erfolg bei der Brandbekämpfung, danken für ihren Einsatz unter schwierigen Bedingungen und hoffen, dass sich niemand verletzt!