Kein Entkommen: Mann springt bei Drogenkontrolle in Fluss, muss von Polizisten gerettet werden und geht dann in Haft

5. Juli 2019 um 11:14 Uhr

Kein Entkommen: Mann springt bei Drogenkontrolle in Fluss, muss von Polizisten gerettet werden und geht dann in HaftEinen schlechten Tag erwischt hatte ein Mann, der in der vergangenen Woche in eine Drogenkontrolle geriet, auf der Flucht davor in einen Fluss sprang, von Polizisten gerettet werden musste und zu guter Letzt auch noch in Haft ging. Aber von vorne.

Die Kantonspolizei Bern (Schweiz) führte eine Drogenkontrolle als Teil einer gezielten Aktion gegen den Betäubungsmittelhandel durch. Insgesamt wurden 16 Personen zur Polizeiwache gebracht, 22 Anzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz waren die Folge. Zwei Personen kamen in Haft und es wurden Drogen sichergestellt.

Als die Polizisten gegen 21 Uhr eine Personengruppe kontrollieren wollten, versuchten sich diese durch Flucht zu entziehen. Ein Mann sprang hierbei in die Aare und wurde von der Strömung abgetrieben. Ein Polizist sprang hinterher und konnte den hilflosen Mann wieder in Richtung Ufer bringen, wo weitere Polizisten halfen, den Flüchtigen wieder an Land zu bringen.

Der Gerettete kam vorsorglich in ein Spital, doch er hatte seinen Sprung ins kühle Nass unbeschadet überstanden. Doch nun erwartete ihn eine andere Überraschung. In seiner Socke fanden die Beamten 40 Gramm Kokain und mehrere Hundert Franken Bargeld, was ihm eine Anzeige einbrachte.

Doch damit nicht genug. Der Mann war zur Verbüßung einer Haftstrafe zur Fahndung ausgeschrieben. So ging es für den Mann geradewegs aus dem Spital in eine Haftanstalt.