Gesucht, gefunden: Polizisten bringen abgetrennten Finger ins Krankenhaus

3. August 2019 um 12:17 Uhr

Gesucht, gefunden: Polizisten bringen abgetrennten Finger ins KrankenhausWer ein medizinisches Problem hat, wendet sich an den Rettungsdienst. Doch wenn die Retter selbst nicht mehr weiter kommen und zudem die Zeit drängt, dann helfen wir Polizisten gerne. Die Blaulichtfamilie hält da zusammen, wie auch im folgenden Fall, bei dem das Ziel schnell zu erreichen nicht aus den Augen verloren wurde.

In Linz (Oberösterreich) wurde eine Streife des Stadtpolizeikommandos Linz vom Team eines Notarztwagens angehalten. Die Retter hatten ein Problem, sie suchten einen abgetrennten Finger, so schnell wie möglich. Denn ein 12-jähriger Junge hatte sich beim Überklettern eines Zaunes von einem Finger Haut samt Fleisch abgerissen.

Das Problem an der Sache war, dass die Retter das Gesuchte auf die Schnelle nicht finden konnten. Dichter Bodenbewuchs verhinderte einen zügigen Erfolg und jeder weiß, dass der Zeitfaktor darüber entscheidet, ob der Finger jemals wieder brauchbar werden kann oder nicht.

Also vergeudeten die Polizisten keine Zeit, forderten schnell noch ein paar weitere Streifen an und man machte sich gemeinsam auf die Suche. Nach endlos wirkenden 20 Minuten dann der Erfolg, zwei Polizisten fanden gleichzeitig den Finger, brachten ihn zu einer Streife und diese brachte ihn in eiliger Einsatzfahrt ins Krankenhaus, wo Ärzte und Junge bereits sehnsüchtig darauf warteten.

Gute Arbeit, liebe Kollegen!

Dem Jungen wünschen wir, dass er seinen Finger bald wieder wird ohne Einschränkung gebrauchen können und das alles gut verläuft! 🍀