Entschärfung einer Weltkriegsbombe: Senior ignoriert Absperrung und greift Polizisten an

17. Oktober 2019 um 20:29 Uhr

Entschärfung einer Weltkriegsbombe: Senior ignoriert Absperrung und greift Polizisten anEvakuierungsmaßnahmen sind manchmal eine undankbare Maßnahme. Oft mit hohem Personalaufwand betrieben, manchmal nur für eine kurze Zeit und einige derjenigen, die zur ihrer eigenen Sicherheit evakuiert werden sollen, wehren sich dagegen, Verletzte inklusive. Ganz zu schweigen von der Gefahr, der sich die Entschärfer bzw. die Mitarbeiter der Kampfmittelräumdienste aussetzen (müssen).

So geschehen am vergangenen Montag in Köln (Nordrhein-Westfalen). Dort wurde im Stadtteil Lindenthal eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und musste entschärft werden. Die Polizei beteiligte sich nicht nur an der Evakuierung, sondern, wie immer, auch an den Absperrmaßnahmen.

Gegen 21:30 Uhr ignorierte dort ein 64-Jähriger das Absperrband auf dem Gehweg, betrat einfach die Fahrbahn und ging weiter. Ein Polizist sah dies und forderte den Mann auf stehen zu bleiben. Doch auch das interessierte den Senior überhaupt nicht und ging weiter.

Wenn ein Ordnungsruf nicht hilft, muss man eben körperlich eingreifen und das tat der Beamte auch, indem er den Mann am Arm festhielt. Dieser holte postwendend aus und schlug dem Polizisten ins Gesicht.

Daraufhin überwältigte der Polizisten den Mann und fixierte ihn. Hierbei wurde der Angreifer durch Schürfwunden am Kopf verletzt. Auch der Polizist wurde leicht verletzt. Während der Beamte dienstfähig blieb, ging es für den Senior in ein Krankenhaus.

Die Sturheit mancher Leute…