Extinction Rebellion: Zwei verschiedene Polizeien, zwei verschiedene Einsatzkonzepte

16. Oktober 2019 um 19:52 Uhr

Extinction Rebellion ist neben Fridays for future die etwas radikalere Umweltschutzbewegung. Während die überwiegend aus Schülern und jungen Menschen bestehenden Freitagsprotestler lediglich ihre Meinung auf die Straße bringen möchten, haben sich die “Rebellen” den Ungehorsam auf die Fahne geschrieben.

Die im vergangenen Jahr in Großbritannien gegründete Bewegung Extinction Rebellion hat zum Ziel, wichtige Straßen oder Gebäude zu blockieren und damit die Regierung zu einem Handeln in der Klimapolitik zu zwingen. Einen Rechtsbruch sieht man als notwendig im Namen der Sache an. Der Zweck soll die Mittel heiligen.

Nun kam es in der vergangenen Wochen in Berlin (Deutschland) und Brüssel (Belgien) erstmals zu Blockaden durch Extinction Rebellion. Während man sich in Berlin eher zurück hält, mit den Blockierern spricht und dann wegträgt, fährt man in Belgien eine Null-Toleranz-Strategie.Dort wurden am Wochenende von rund 2.000 Blockierern 435 festgenommen, gegen 317 wurden sogar Haftbefehle erlassen.

Wir möchten nun wissen:
Welches Einsatzkonzept haltet ihr aus eurer persönlichen Sicht für das zielführende?