Freund und (Pannen)helfer: Pragmatischer und schweißtreibender Einsatz für Bundes- und Landespolizisten auf der A9

18. Oktober 2019 um 19:17 Uhr

Freund und (Pannen)helfer: Pragmatischer und schweißtreibender Einsatz für Bundes- und Landespolizisten auf der A9

Bild: Bundespolizei Flughafen München

Wir Polizisten sind bekanntermaßen Pragmatiker. Wir möchten mit möglichst geringem Aufwand den größtmöglichen Erfolg erzielen und manchmal liegt die Lösung ganz nah, wortwörtlich. Über einen solchen Fall berichten wir nun hier in unseren Polizeibericht im Original von Bundespolizei und Landespolizei Bayern:

Bundespolizisten vom Münchner Airport waren gestern Nachmittag auf der Autobahn A9 auf dem Weg Richtung Norden zu einer Fortbildungsmaßnahme, als Sie kurz vor dem Rasthof Fürholzen auf ein Pannenfahrzeug aufmerksam wurden.

Der liegengebliebene Alfa Romeo stand auf dem zu diesem Zeitpunkt für den Verkehr freigegebenen Pannenstreifen. Also hieß es, anhalten, die Gefahrenstelle mit dem Dienstfahrzeug absichern und die Kollegen der zuständigen Verkehrspolizeiinspektion informieren.

Die Gefahr des Hindernisses im fließenden Autobahnverkehr vor Augen und den Rasthof Fürholzen in Sichtweite, kam den Beamten eine Idee. Warum nicht das Auto von der Autobahn entfernen? Gesagt, getan.

Als die Beamten der bayerischen Polizei kurze Zeit später vor Ort eingetroffen waren, machten sich die Polizisten mit vereinten Kräften ans Werk. Zwei Kollegen sicherten mit den beiden Dienstfahrzeugen gegen den rollenden Verkehr ab, die anderen packten tatkräftig an und schoben den liegengebliebenen Italiener etwa 700 Meter bis zum Rasthof. So war dann die Gefahrenstelle auch schnell beseitigt.

Bild: Bundespolizei Flughafen München